Caritas-Haus Bethlehem in Solingen eröffnet sanierte Notunterkunft mit neuen Wohnkonzepten
Lukas AlbrechtCaritas-Haus Bethlehem in Solingen eröffnet sanierte Notunterkunft mit neuen Wohnkonzepten
Caritas-Haus Bethlehem in Solingen hat Sanierung von Notunterkunft und Übergangswohnung abgeschlossen
Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Klientinnen und Klienten des Caritas-Haus Bethlehem in Solingen haben gemeinsam die Räumlichkeiten renoviert und so die Lebensbedingungen für Hilfsbedürftige deutlich verbessert. Die Einrichtung bietet nun ein breites Wohnangebot: Neben neun Notübernachtungsplätzen steht eine Übergangswohnung für Aufenthalte von bis zu vier Wochen zur Verfügung. Zudem gibt es 16 Plätze für mittelfristiges Wohnen mit einer Dauer von ein bis fünf Jahren sowie 16 Langzeitwohnungen.
Wie Dr. Christoph Humborg, der Leiter des Caritas-Hauses, erläuterte, sei das Ziel der Sanierung gewesen, würdevollen Wohnraum für benachteiligte Menschen zu schaffen. Gleichzeitig forderte er mehr bezahlbare Kleinwohnungen in Solingen, um dem anhaltenden Wohnungsmangel entgegenzuwirken.
Norbert Zimmermann vom Caritas-Beratungszentrum für Wohnungslose berichtete, dass derzeit 122 Menschen in der Stadt als obdachlos gemeldet sind. An der Renovierung beteiligten sich sowohl das Personal als auch die Klientel, die sich an der Verschönerung und Instandsetzung der Räume engagierten.
Die modernisierte Unterkunft bietet nun bessere Unterstützung für gefährdete Bewohnerinnen und Bewohner – mit kurz-, mittel- und langfristigen Wohnlösungen. Die Forderung nach zusätzlichem bezahlbarem Wohnraum bleibt jedoch eine dringende Priorität für lokale Behörden und Organisationen.
