28 April 2026, 21:06

Zoll stoppt polnischen Anhänger mit undeklariertem Mini-Bagger auf der A2

Großer Bagger auf einem Schmutzfeld mit Eisenstangen, Treppen, Geländern und anderen Gegenständen umgeben, umgeben von Blättern am Boden und Sand im Hintergrund, wahrscheinlich in einem Kohlebergwerk verwendet.

Zoll stoppt polnischen Anhänger mit undeklariertem Mini-Bagger auf der A2

Zollbeamte stoppten auf der Autobahn A2 bei Hamm einen Anhänger mit polnischem Kennzeichen. Bei der Kontrolle entdeckten sie unter anderen Waren einen nicht deklarierten Mini-Bagger. Gegen den 42-jährigen Fahrer wird nun wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermittelt.

Der Vorfall begann, als die Behörden den Anhänger auf der A2 überprüften. Der Fahrer gab an, den Bagger für etwa 15.000 Euro in Großbritannien gekauft zu haben und ihn für ein privates Bauprojekt nach Polen transportieren zu wollen. Allerdings konnte er die erforderlichen Zollpapiere nicht vorlegen.

Nach EU-Recht müssen Reisende, die aus Nicht-Mitgliedstaaten einreisen, Waren mündlich beim Zoll anmelden. Zwar gelten Freigrenzen, diese hängen jedoch vom Beförderungsmittel und dem Alter des Reisenden ab. Werden die Grenzen überschritten, müssen Einfuhrabgaben entrichtet werden.

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Der Fahrer versuchte, diese Vorschriften zu umgehen, und sparte sich so etwa 2.870 Euro an Einfuhrumsatzsteuer. Nach der Entdeckung beglich er die ausstehenden Abgaben vor Ort. Anschließend durfte er seine Fahrt fortsetzen.

Der Fall hat zu einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren gegen den Fahrer geführt. Der Zoll bestätigte, dass der Bagger vorläufig beschlagnahmt wurde, bis die Abgaben gezahlt waren. Die Untersuchungen wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung laufen noch.

Quelle