23 February 2026, 13:49

Wildschweine oder Wald? Witten entscheidet über die Zukunft des Hohensteins

Ein Wildschwein überquert einen Parkplatz neben einem Wald.

Wildschweine oder Wald? Witten entscheidet über die Zukunft des Hohensteins

Über die Zukunft des ehemaligen Wildschweingeheges am Hohenstein in Witten wird im nächsten Monat entschieden. Die Anlage steht seit Juli 2025 leer, nachdem die letzten Tiere im Rahmen eines Bejagungsprogramms entfernt wurden. Nun muss der Stadtrat zwischen einer erneuten Bestückung mit Wildschweinen oder einer Umnutzung des Geländes wählen.

Jahre lang lebten in dem Gehege etwa zehn Wildschweine, wobei jährlich eine ähnliche Anzahl bejagt wurde. Doch im Sommer 2025 wurden die letzten Tiere umgesiedelt, sodass die Fläche seitdem ungenutzt bleibt. Offizielle Aufzeichnungen darüber, wie viele Besucher das Gehege vor seiner Schließung anzog, gibt es nicht.

Die AfD setzt sich für die Rückkehr der Wildschweine ein und plädiert für die ursprüngliche Nutzung des Geheges. Die Stadtverwaltung hingegen schlägt einen anderen Weg vor: Sie möchte das Areal in eine "experimentelle Forstzone" verwandeln, indem dort seltene Baumarten angepflanzt werden.

Andere Parteien legen den Fokus auf Bürgerbeteiligung. Die SPD unterstützt ein Entscheidungsverfahren, das die Meinung der Anwohner einbezieht. Die CDU regt an, Ideen aus der Bevölkerung zu sammeln, wie das Gelände am besten neu genutzt werden könnte.

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Die endgültige Abstimmung über die Zukunft des Geheges findet am 23. Februar 2026 statt.

Die Entscheidung des Stadtrats wird darüber bestimmen, ob die Wildschweine auf den Hohenstein zurückkehren oder ob das Gelände eine neue Bestimmung erhält. Sollte der forstwirtschaftliche Vorschlag durchkommen, könnten seltene Bäume das ehemalige Gehege ersetzen. Wird die Öffentlichkeit einbezogen, könnten die Bürger die nächste Phase des Geländes mitgestalten.