19 February 2026, 04:48

Wiesbadens Karnevalsumzug bekommt neue Schlussfigur nach Markenstreit mit Mainz

Ein geschmückter Rosenmontagszug mit Statuen und Blumen, umgeben von Gebäuden, Bäumen, Polen, Drähten und dem Himmel.

Wiesbadens Karnevalsumzug bekommt neue Schlussfigur nach Markenstreit mit Mainz

Wiesbadens berühmter Karnevalsumzug bekommt eine neue Schlussfigur – nach einem Rechtsstreit mit Mainz

Nach fast 20 Jahren endet der Umzug künftig nicht mehr mit der Entenfigur Zugen(d)te: Eine Markenrechtsklage zwang die Veranstalter zum Umdenken. Ab Februar 2026 gibt es stattdessen die Gans am End (Gans am Ende).

Auslöser war der Mainzer Carneval-Verein (MCV), der sich die exklusiven Rechte am Begriff Zugen(d)te sicherte. Hannsgeorg Schönig, Präsident des MCV, reichte Beschwerde gegen die Nutzung des Namens durch Wiesbaden ein. Um einen kostspieligen Rechtsstreit zu vermeiden, entschied man sich für eine Umbenennung.

Die Figur selbst bleibt erhalten – wenn auch mit Anpassungen. Wie Guntram Eisenmann, künstlerischer Leiter des Dacho, bestätigte, wird die Beschriftung entfernt. Die Gestalt mit Warnweste, Besen und weißen Federn – eher gänse- als entenartig – unterscheidet sich ohnehin von Mainzer Zugente in Gelb. Das erleichterte die Umbenennung.

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Die Zugen(d)te stand jahrelang symbolisch für das Aufräumteam in Orange. Nun übernimmt die Gans am End diese Rolle und führt die Tradition unter neuem Namen fort.

Die Neupositionierung sichert den Wiesbadener Umzug rechtlich ab. Optisch ändert sich wenig – nur Name und Schriftzug sind neu. Die Änderung tritt rechtzeitig zu den Fastnachtsfeiern 2026 in Kraft.