Traditionsbetrieb FRIEBA meldet Insolvenz – doch die Produktion läuft weiter
Traditionsbetrieb FRIEBA meldet Insolvenz – doch die Produktion läuft weiter
Wuppertaler Textilhersteller FRIEBA meldet Insolvenz – Produktion läuft weiter
Der Wuppertaler Textilhersteller FRIEBA hat Insolvenz angemeldet, führt die Produktion jedoch ohne Unterbrechung fort. Das Unternehmen, das 1923 als Carl Friedrich Barmen Maschinenfabrik gegründet wurde, spezialisiert sich auf Bänder, Schnüre, Fransen und Geflechte aus verschiedenen Materialien. Der Betrieb läuft derzeit stabil, die Löhne werden vorläufig von der Bundesagentur für Arbeit übernommen.
Laut Insolvenzverwalter zeigt die Belegschaft hohe Motivation, und die Kundenaufträge bleiben konstant. Trotz der finanziellen Schwierigkeiten gibt es keine Produktionsverzögerungen. Erste Gespräche mit potenziellen Investoren verlaufen vielversprechend, und noch kurz nach Ostern könnte ein neuer Eigentümer die Geschäftsführung übernehmen.
Textilindustrie in Wuppertal seit Jahren unter Druck In den vergangenen fünf Jahren hatte die Wuppertaler Textilbranche mit erheblichen Herausforderungen zu kämpfen. Zwischen 2021 und 2026 sank die Produktion um etwa 25 Prozent – bedingt durch Automatisierung, Konkurrenz durch asiatische Importe und die Energiekrise. Die Beschäftigtenzahl reduzierte sich von 4.500 auf 3.300, rund 1.200 Arbeitsplätze gingen verloren. Auch andere lokale Unternehmen wie die Textilfabrik Müller GmbH und die Bergische Fäden AG mussten Insolvenz anmelden und reichten im Januar 2026 Anträge beim Amtsgericht Wuppertal ein.
FRIEBA strebt an, bis zum zweiten Quartal wieder eigenständig die Löhne zu zahlen. Die Verhandlungen konzentrieren sich darauf, nach der Osterpause zügig eine Lösung zu finden, um die Zukunft des Unternehmens zu sichern.
Produktion und Aufträge laufen weiter Der Insolvenzprozess hat weder die Produktion noch die Auftragslage bei FRIEBA beeinträchtigt. Eine erfolgreiche Übernahme nach Ostern würde dem Unternehmen ermöglichen, die finanzielle Unabhängigkeit zurückzugewinnen und die Kunden weiter zu beliefern. Das Ergebnis wird auch Auswirkungen auf die gesamte Wuppertaler Textilbranche haben, die in den letzten Jahren starke Einbrüche verzeichnete.
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