Solingen plant 300.000 Euro Extra-Hilfe für Großveranstaltungen 2026
Solingen plant zusätzliche finanzielle Unterstützung für Großveranstaltungen im Jahr 2026
Die Stadtverwaltung Solingen will die wachsende finanzielle Belastung der Veranstalter mit bis zu 300.000 Euro aus dem städtischen Haushalt abfedern. Über die Förderung wird der Stadtrat in seiner Sitzung am 7. Mai entscheiden.
Die geplanten Zuschüsse sollen unter anderem Kosten für Sicherheit, Abfallentsorgung und die Aufstellung von Straßenmöblierung decken. Zu den begünstigten Veranstaltungen zählen der Rosenmontagszug, das Gräfrather Marktfest, das Dürpelfest und die Klingenpride. Die meisten Veranstalter können maximal 42.000 Euro beantragen, in Ausnahmefällen sind jedoch höhere Beträge möglich.
Damit stellt Solingen bereits das zweite Jahr in Folge zusätzliche Mittel über den regulären Etat für Veranstaltungen bereit. Parallel zur Soforthilfe arbeitet die Stadt an einer langfristigen Strategie, um Veranstalter bei steigenden Kosten zu unterstützen. Der vollständige Plan soll im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2027 vorgestellt werden.
Ziel der Extra-Gelder ist es, den Organisatoren zu helfen, höhere Ausgaben zu bewältigen und gleichzeitig beliebte Feste aufrechtzuerhalten. Der Stadtrat wird den Vorschlag im nächsten Monat prüfen und über die Freigabe der Mittel abstimmen.
Falls die Förderung genehmigt wird, erhalten Schlüsselveranstaltungen in Solingen direkte finanzielle Entlastung. Veranstalter hätten dann klarere Unterstützung für essenzielle Dienstleistungen wie Sicherheit und Abfallwirtschaft. Die langfristige Strategie, sobald sie finalisiert ist, wird die künftigen Förderentscheidungen über das Jahr 2026 hinaus prägen.






