29 April 2026, 18:33

Sanierung der Villering-Stützmauer in Hürth-Hermülheim startet im August mit Vollsperrungen

Altes Backsteingebäude mit Graffiti, Fenstern, Türen, Rohren und einer Straße unten.

Sanierung der Villering-Stützmauer in Hürth-Hermülheim startet im August mit Vollsperrungen

Großflächige Sanierung der 187 Meter langen Stützmauer entlang der Villering in Hürth-Hermülheim beginnt Anfang August

Ab Anfang August startet die umfassende Sanierung der 187 Meter langen Stützmauer entlang der Villering in Hürth-Hermülheim. Das von den Stadtwerken Hürth GmbH & Co. KG geleitete Projekt soll schwere strukturelle Schäden beheben, darunter Risse, bröckelnden Beton und freiliegende Bewehrung. Die Arbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein; während dieser Zeit kommt es aus Sicherheits- und Effizienzgründen zu temporären Sperrungen und Umleitungen.

Die Stützmauer weist nach jahrelanger Abnutzung erhebliche Schäden auf: Große Risse, abplatzender Beton, korrodierte Stahlbewehrung und defekte Fugenmaterialien prägen das Bild. Im Rahmen der Sanierung wird der bestehende Kopfbalken vollständig zurückgebaut, ebenso wie die beschädigten Rampen und Treppen, die die Konstruktion derzeit unterbrechen.

Vollsperrung der Villering zwischen Berliner Platz und Schwarzer Weg Vom 4. August an wird die Villering zwischen dem Berliner Platz und dem Schwarzen Weg für zwei bis drei Wochen komplett gesperrt. Diese Maßnahme ermöglicht den sicheren Rückbau der alten Rampen und Treppen. Fußgänger werden während dieser Zeit über einen provisorischen Gehweg und den Berliner Platz umgeleitet.

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Nach Abschluss der Abbrucharbeiten wird die Villering wieder für den einspurigen Verkehr freigegeben, während die Spijkenisser Straße durchgehend für Fahrzeuge befahrbar bleibt. Die gesamte Baustelle wird mit einem folienbespannten Gerüst eingehüllt, um Staubentwicklung zu minimieren und die Sicherheitsvorgaben einzuhalten.

Strukturelle Reparaturen und gestalterische Aufwertung Neben den notwendigen Instandsetzungsarbeiten umfasst das Projekt auch eine Neugestaltung des Umfelds: An der Villering entstehen neue Rankgitter und restaurierte Pflanzbeete, während der bisher gepflasterte Abschnitt der Spijkenisser Straße durch begrünte Flächen ersetzt wird.

Die Sanierung soll nicht nur die Statik der Mauer wiederherstellen, sondern auch das Erscheinungsbild des Gebiets aufwerten. Fußgänger- und Fahrzeugverkehr werden sich an die phasenweisen Sperrungen anpassen müssen; die vollständige Fertigstellung ist noch vor Jahresende geplant. Das überarbeitete Design wird zudem die Begrünung entlang der Villering und der Spijkenisser Straße deutlich verbessern.

Quelle