Rheinmetall holt Milliardenauftrag für Bundeswehr-Spähfahrzeuge Luchs 2 ein
Henry KochRheinmetall holt Milliardenauftrag für Bundeswehr-Spähfahrzeuge Luchs 2 ein
Rheinmetall sichert Milliardenauftrag für die Bundeswehr – erster großer Deal seit dem schwedischen SeaSnake-Projekt
Rheinmetall hat einen bedeutenden Rüstungsauftrag der deutschen Bundeswehr an Land gezogen – den ersten großen Erfolg seit dem schwedischen SeaSnake-Auftrag Anfang 2026. Das Unternehmen wird bis 2031 insgesamt 274 hochmoderne CT-025-Türme, Maschinenkanonen und Simulatoren für das Spähfahrzeug Luchs 2 liefern.
Der Vertrag, dessen Volumen im mittleren dreistelligen Millionenbereich liegt, hat das Vertrauen der Anleger gestärkt: Die Rheinmetall-Aktie legte innerhalb einer Woche um acht Prozent zu.
Vergeben wurde der Auftrag von General Dynamics European Land Systems (GDELS) im Rahmen des Lynx-2-Programms der Bundeswehr. Die Rheinmetall Electronics GmbH mit Sitz in Bremen wird die neu entwickelten CT-025-Türme ausliefern – ein unbemanntes, modulares System, das durch seine Flexibilität für verschiedene Einsatzszenarien ausgelegt ist.
Zum Lieferumfang gehören zudem Oerlikon-KBA-25-Maschinenkanonen und moderne Simulatoren. Die CT-025-Plattform vereint hohe operationelle Leistungsfähigkeit mit Anpassungsfähigkeit und dient als Basis für unterschiedliche Missionsanforderungen.
Der Deal folgt auf eine Phase relativer Auftragsflaute bei Rheinmetall seit dem SeaSnake-Vertrag im Februar 2026. Die Bekanntgabe trug maßgeblich zur Erholung des Aktienkurses bei, der bis Wochenende von 1.611 auf 1.740 Euro stieg – der erste positive Wochenabschluss seit mehreren Wochen.
Der Auftrag festigt Rheinmetalls Rolle bei der Modernisierung der deutschen Streitkräfte. Die Auslieferungen erstrecken sich bis 2031 und stärken die Aufklärungsfähigkeiten der Bundeswehr mit modernster Turmtechnologie. Die finanziellen Auswirkungen zeigen sich bereits in der positiven Kursentwicklung des Unternehmens.






