Rekordjahr für die Feuerwehr Minden: 986 Einsätze und beschleunigter Wachenbau
Jonas MayerRekordjahr für die Feuerwehr Minden: 986 Einsätze und beschleunigter Wachenbau
Neue Feuerwache in Kutenhausen wird beschleunigt – Feuerwehr Minden zieht Bilanz eines fordernden Jahres
Bei der Jahresdienstversammlung am 20. Februar 2026 blickte die Feuerwehr Minden auf ein anspruchsvolles Jahr 2025 zurück. Insgesamt rückten die Einsatzkräfte zu 986 Notfällen aus – von Bränden und Gefahrguteinsätzen bis hin zu Wetterextremen. Zudem kündigte die Stadt an, den Bau der neuen Feuerwache in Kutenhausen nach einem einstimmigen Ratsbeschluss zu beschleunigen.
Feuerwehrchef Tim Upheber bezeichnete 2025 als ein "einsatzintensives Jahr". Zu den 986 Alarmierungen zählten 558 Brandeinsätze, 333 technische Hilfeleistungen und 95 Brandwachen. Besonders prägend waren ein tödlicher Wohnungsbrand, ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus sowie ein Schulbusunfall. Langwierige Einsätze wie ein Feuer in einer Tiefgarage, ein Wohnungsbrand in der Bölkerstraße und ein Großbrand im Stadtteil Königstor forderten die Kräfte zusätzlich heraus.
Extremwetterlagen mit Glatteiswarnungen und mehrere Gefahrguteinsätze steigerten die Arbeitsbelastung. Parallel dazu absolvierte der Rettungsdienst Minden 17.941 Einsätze und blieb damit auf hohem Niveau. Die 345 aktiven Feuerwehrangehörigen – darunter 43 Frauen und 302 Männer – durchliefen umfangreiche Ausbildungen auf kommunaler, Kreis- und Landesebene.
Bürgermeister Peter Kock würdigte das Engagement der freiwilligen Feuerwehr und den Erfolg der Nachwuchskampagne "Finde Dein Feuer". Der Stadtrat reagierte auf die gestiegenen Anforderungen und beschloss, den Bau der Nordwache zügig voranzutreiben – mit dem Ziel einer möglichst frühen Fertigstellung.
Der Jahresbericht 2025 unterstreicht die hohe Einsatzbelastung der Mindener Feuerwehr und die laufenden Ausbaumaßnahmen. Mit der neuen Wache in Planung und kontinuierlichen Schulungen will die Stadt ihre Notfallkapazitäten weiter stärken. Die Investitionen spiegeln die wachsenden Anforderungen an Feuerwehr und Rettungsdienst wider.






