Pirat steckt kopfüber im Fenster – wie die Feuerwehr das Pferd rettete
Lukas AlbrechtPirat steckt kopfüber im Fenster – wie die Feuerwehr das Pferd rettete
Pferd namens Pirat steckt nach Fenstersturz in brenzliger Lage fest
Ein Pferd mit dem Namen Pirat geriet in eine missliche Lage, nachdem es durch ein Fenster gesprungen war und sich mit den Hinterbeinen einklemmte. Die Feuerwehr Datteln rückte am Dienstagmorgen nach einem ungewöhnlichen Notruf aus und musste bei der Rettung mit Bedacht und Teamarbeit vorgehen, um das Tier unverletzt zu befreien.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, fanden sie Pirat im Fensterrahmen eingeklemmt vor, unfähig, sich zu bewegen. Sie stabilisierten das Pferd umgehend mit Rettungsgurten und einem Traktor, um weitere Verletzungen zu vermeiden. Ein Tierarzt wurde hinzugezogen, um das Tier zu sedieren, bevor die nächsten Schritte eingeleitet werden konnten.
Anschließend versahen die Retter Pirat mit einem speziellen Geschirr und drehten seinen Körper behutsam in die richtige Position. Durch präzise Abstimmung gelang es ihnen, das Pferd rückwärts durch das Fenster zu manövrieren, ohne es zu verletzen. Auch der Dattelner Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW) wurde alarmiert und rückten mit schwerem Gerät an, doch letztlich war ihre Unterstützung nicht nötig.
Nach der Befreiung ließ die Sedierung nach, und die erleichterte Besitzerin versorgte Pirat mit besonderer Zuwendung und Streicheleinheiten. Solche Tierrettungen sind zwar selten, doch bei früheren Sturmereignissen in Deutschland hat das THW bereits Landwirte mit Notstrom und Hilfe unterstützt – gemeinsame Einsätze von THW und Feuerwehr Datteln dieser Art sind jedoch nicht dokumentiert.
Die Aktion endete erfolgreich: Pirat erlitt keine schweren Verletzungen. Dank des schnellen Eingreifens und der behutsamen Vorgehensweise der Feuerwehr konnte das Pferd unverletzt in Sicherheit gebracht werden. Vor Ort wurden keine weiteren Vorfälle gemeldet.






