Pilotlehrgang für Wasserstofftechnologie im Ruhrgebiet bildet erste Fachkräfte aus
Jonas MayerPilotlehrgang für Wasserstofftechnologie im Ruhrgebiet bildet erste Fachkräfte aus
Pilotkurs für Wasserstofftechnologie im Ruhrgebiet abgeschlossen
Im Ruhrgebiet ist gerade ein Pilotlehrgang zur Wasserstofftechnologie zu Ende gegangen. Sechzehn Teilnehmende haben das dreimonatige Programm erfolgreich absolviert und Zertifikate in einem für die deutsche Energiewende entscheidenden Bereich erhalten. Der Kurs war Teil des H2!Academy-Projekts, das industrielle Vorarbeiterinnen und Vorarbeiter auf den wachsenden Wasserstoffsektor vorbereiten soll.
Der Lehrgang mit dem Titel "Grundlagen der Wasserstofftechnologie für industrielle Vorarbeiterinnen und Vorarbeiter" lief bis Ende Januar 2026. Im Mittelpunkt standen praktische Fähigkeiten für den Einsatz von Wasserstoff, etwa in thermischen Systemen zur Prozesswärme. Die Veranstalter behandelten zudem typische Herausforderungen, mit denen Unternehmen beim Umstieg auf eine wasserstoffbasierte Wirtschaft konfrontiert sind.
Die Rückmeldungen der Teilnehmenden fielen durchweg positiv aus. Daher wird das Programm nun überarbeitet und in Zukunft erneut angeboten. Die Schulung ist Teil der übergeordneten Initiative H2!Raum, die Akteurinnen und Akteure der Wasserstoffbranche im Ruhrgebiet vernetzt. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, die Nutzung von Wasserstoff als zentrales Medium für die Speicherung und den Transport erneuerbarer Energien zu beschleunigen.
Die H2!Academy selbst ist ein Baustein des Programms "H2!Raum – Mittelstand Ruhr 2030", das darauf abzielt, eine qualifizierte Belegschaft aufzubauen, die die Wasserstoffinfrastruktur der Region unterstützen kann. Angesichts der steigenden Nachfrage nach Fachwissen könnten solche Ausbildungsangebote eine Schlüsselrolle für die Branchenentwicklung spielen.
Die ersten 16 Absolventinnen und Absolventen markieren einen wichtigen Schritt bei der Vorbereitung von Arbeitskräften auf die industrielle Nutzung von Wasserstoff. Ihre Ausbildung steht im Einklang mit den umfassenderen Bestrebungen, die Technologie in die Energiesysteme des Ruhrgebiets zu integrieren. Künftige Kursversionen werden voraussichtlich auf dieser Grundlage aufbauen, um den wachsenden Anforderungen der Industrie gerecht zu werden.






