Peter Draisaitl verlässt die Krefeld Pinguine nach dem Aufstieg in die DEL
Henry KochPeter Draisaitl verlässt die Krefeld Pinguine nach dem Aufstieg in die DEL
Peter Draisaitl wird am Ende der Saison sein Amt als Sportdirektor der Krefeld Pinguine aufgeben. Sein Abschied folgt auf eine erfolgreiche Phase, in der er das Team vom Abstiegskandidaten an die Spitze des deutschen Eishockeys führte. Die Entscheidung ist Teil einer umfassenden Umstrukturierung der Vereinsführung.
Draisaitl stieß im Oktober 2022 zunächst als Cheftrainer zu den Krefeld Pinguinen. Später übernahm er die Position des Sportdirektors und half dem Team, sich nach dem Abstieg aus der DEL 2022 zu erholen. Unter seiner Führung kletterte der Klub vom 12. Platz in der Saison 2021/22 auf den 2. Rang 2022/23 und schließlich auf den 1. Platz 2023/24. Dieser Erfolg ebnete 2024 den Weg zurück in die DEL, und auch in der aktuellen Spielzeit 2024/25 zeigt das Team starke Leistungen.
Bevor Draisaitl nach Krefeld kam, hatte er eine beachtliche Karriere als Spieler. Er bestritt 165 Länderspiele für Deutschland und gewann 1995 mit den Kölner Haien die deutsche Meisterschaft. Ein prägender Moment seiner Laufbahn war ein verfehlter Strafstoß im Viertelfinale der Olympischen Spiele 1992 gegen Kanada.
Nun gehen die Krefeld Pinguine als Tabellenführer in die Playoffs und gelten als Favorit für die Rückkehr in die DEL. Auch Draisaitls Sohn Leon machte in diesem Jahr Schlagzeilen: Er gab sein Olympiadebüt in Mailand und bleibt gleichzeitig ein Star der NHL.
Die Neuausrichtung der sportlichen Leitung in Krefeld markiert das Ende von Draisaitls Wirken beim Verein. Seine Führung verwandelte den Klub vom Abstiegskandidaten zum Meisterschaftsanwärter. Nun bereitet sich das Team auf die Playoffs vor – mit guten Aussichten, den Platz in Deutschlands höchster Spielklasse zu sichern.






