12 April 2026, 00:35

Neuer Monitoringbericht zur Energiewende: EWI liefert Analyse unter Zeitdruck

Eine Liniengrafik, die die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Neuer Monitoringbericht zur Energiewende: EWI liefert Analyse unter Zeitdruck

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat einen neuen Monitoringbericht zur Energiewende in Auftrag gegeben. Der Zuschlag für das Projekt ging unter straffen Zeitvorgaben an das Energiewirtschaftliche Institut (EWI) der Universität zu Köln. Die BET Consulting GmbH leitete das Konsortium und schlug die Energy Watch Group (EWI) für die Durchführung vor.

Das Verfahren begann am 12. Juni, als die Leistungsbeschreibung für den Bericht an BET Consulting übermittelt wurde. Aufgrund des engen Zeitrahmens erfolgte die Arbeit im Rahmen eines bestehenden Rahmenvertrags. Zudem wurde eine Metaanalyse beauftragt, um die Frist einzuhalten.

Der Abschlussbericht wurde am 15. September vorgelegt. Er behandelt zentrale Themen wie Strombedarf, Versorgungssicherheit, Netzausbau, Ausbau erneuerbarer Energien, Digitalisierung und die Entwicklung von Wasserstoff.

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Am 9. September hatte die Linksfraktion im Bundestag Fragen zum Auftrag und zum Umfang des Berichts gestellt. Die Antwort der Bundesregierung ging nicht auf personelle Überschneidungen oder frühere Verbindungen zwischen EWI-Mitarbeitenden und deren Auftraggebern ein. Auch fehlten Angaben zu Kontakten, Treffen oder Absprachen zwischen dem Energiewirtschaftlichen Institut und der damaligen Staatssekretärin Katherina Reiche im Zeitraum von September 2015 bis August 2025.

Der Bericht liegt nun vor und konzentriert sich auf zentrale Aspekte der deutschen Energiewende. Allerdings bleiben einige parlamentarische Bedenken hinsichtlich Transparenz und möglicher Interessenkonflikte unbeantwortet. Die Bundesregierung hat zu diesen Punkten keine weiteren Klarstellungen geliefert.

Quelle