12 April 2026, 02:31

Friedensradtour verbindet Münster und Osnabrück mit symbolischem Briefaustausch

Eine Schwarz-Weiß-Illustration in einem alten Buch zeigt eine Gruppe von Menschen mit Helmen auf Fahrrädern, mit einer handgeschriebenen Notiz, die die Szene beschreibt.

Friedensradtour verbindet Münster und Osnabrück mit symbolischem Briefaustausch

Radfahrer aus Münster und Osnabrück trafen sich am 27. September 2023 zu einer besonderen Aktion: Sie tauschten Friedensbriefe zwischen ihren Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgern aus. Die Veranstaltung markierte einen symbolträchtigen Moment, der die historischen Verbindungen beider Städte durch den Westfälischen Frieden feierte. Gleichzeitig unterstützte die Fahrradtour einen guten Zweck – Spenden für die Leprahilfe im Globalen Süden wurden gesammelt.

Die Friedensradtour startete zeitgleich von den Rathäusern in Münster und Osnabrück. Die Radler beider Städte trafen sich auf halbem Weg in Lengerich, um die Briefe zwischen Oberbürgermeister Markus Lewe und Bürgermeisterin Katharina Pötter auszutauschen. Lewes Botschaft betonte das gemeinsame Erbe des Westfälischen Friedens und seinen anhaltenden Aufruf zur Einheit. Pötter ihrerseits übermittelte herzliche Grüße und lobte den Erfolg der Initiative.

Das letzte Etappenziel in Münster war das Lepra-Museum im Stadtteil Kinderhaus. Noch vor der Ankunft der Radfahrer empfing Bürgermeisterin Angela Stähler eine Delegation der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) im Friedenssaal des Historischen Rathauses. Die Veranstaltung verband historische Reflexion mit einem praktischen Ziel: die Sammlung von Spenden zur Bekämpfung von Lepra in besonders betroffenen Regionen.

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Der Briefaustausch festigte die Verbindung zwischen Münster und Osnabrück, die tief in ihren Friedensraditionen verwurzelt ist. Die Radfahrer leisteten zudem einen Beitrag zu einer größeren Mission: Die gesammelten Gelder fließen direkt in Leprahilfe-Projekte. Die Organisatoren bestätigten, dass die Tour gelungen war – eine gelungene Verbindung von Gedenken und konkreter humanitärer Hilfe.

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