14 April 2026, 18:30

Neue Initiative: Stadtrat stärkt Sicherheit an Grundschulen gegen Gewalt und Missbrauch

Kindersicherheitspark mit Metallzaun, zwei blauen Informationsschildern, einem kleinen Haus, Pflanzen, Bäumen und einer bewölkten Himmel.

Neue Initiative: Stadtrat stärkt Sicherheit an Grundschulen gegen Gewalt und Missbrauch

Der Stadtrat hat eine neue Initiative mit dem Namen "Schule als sicherer Ort" gestartet, um die Sicherheit an Grundschulen zu verbessern und Gewalt vorzubeugen. Das Programm umfasst sowohl bauliche Maßnahmen als auch pädagogische Ansätze, wobei ein besonderer Fokus auf dem Schutz von Kindern vor sexualisierter Gewalt liegt.

In der ersten Phase werden 14 als besonders dringlich eingestufte Schulen einbezogen, zusätzlich zu weiteren Einrichtungen, die die Kriterien für zusätzliche Unterstützung erfüllen. Zu den strukturellen Veränderungen gehört die Installation von Schließzylindern mit Drehknaufen an 682 Türen in diesen Schulen. Auch die Außenbeschilderung an denselben Standorten wird überarbeitet, um die Sichtbarkeit und Sicherheit zu erhöhen.

Auf pädagogischer Ebene werden Präventionsprogramme gegen sexualisierte Gewalt für alle Drittklässler eingeführt. Lehrkräfte an 21 Schulen erhalten zudem eine spezielle Fortbildung im Bereich Gewaltprävention. Die Kosten für diese pädagogischen Maßnahmen belaufen sich auf etwa 258.600 Euro, während die baulichen Anpassungen in der Pilotphase rund 147.400 Euro betragen.

Die Stadt plant, die Wirksamkeit der Maßnahmen jährlich zu überprüfen, um deren Wirkung zu bewerten.

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Die Initiative verbindet physische Sicherheitsverbesserungen mit pädagogischen Schulungen, um ein sicheres Umfeld an Schulen zu schaffen. Durch jährliche Evaluierungen soll festgestellt werden, ob das Programm seine Ziele erreicht und ob weitere Anpassungen erforderlich sind.

Quelle