24 February 2026, 11:32

Neue Führung im NRW-Kulturausschuss nach emotionalem Abschied langjähriger Mitglieder

Eine Gruppe von Menschen steht und sitzt in einem Raum mit einem Podium, einem Mikrofon und einer Tafel mit der Aufschrift "Sancho-Stadtrat tritt dem Stadtrat bei", mit Flaggen, einem Feuerlöscher und Deckenleuchten an der Rückwand.

Neue Führung im NRW-Kulturausschuss nach emotionalem Abschied langjähriger Mitglieder

Die 137. Sitzung des Kulturausschusses des Städtetags Nordrhein-Westfalen fand kürzlich statt und markierte einen wichtigen Moment für die kulturelle Führung in der Region. Rund 30 Vertreter aus Kommunalverwaltungen und Fachbehörden nahmen an der Sitzung teil, die zugleich als Abschied für zwei langjährige Mitarbeiter galt, die aus ihren Ämtern ausscheiden.

Die Veranstaltung wurde in Gütersloh von Stellvertretendem Vorsitzender Andreas Kimpel ausgerichtet, dem Dezernenten für Kultur und Weiterbildung der Stadt. In seiner letzten Sitzung vor dem Ruhestand dankte Kimpel seinen Kollegen für die Zusammenarbeit und betonte, wie Kultur die städtische Identität und den Gemeinschaftszusammenhalt stärkt.

Während der Sitzung informierte Dr. Michael Reitemeyer über aktuelle Entwicklungen in der Landeskulturpolitik. Er verwies auf die jüngsten Erhöhungen der Fördermittel für Theater und Orchester in Nordrhein-Westfalen. Der Ausschuss diskutierte zudem über künftige Kooperationen, insbesondere für Spielstätten, die Aufführungen veranstalten, aber keine eigenen Ensembles unterhalten.

Zwei neue Führungskräfte wurden gewählt, um die Arbeit des Gremiums zu leiten. Cornelia Wilkens, Kulturdezernentin der Stadt Münster, übernahm den Vorsitz, während Ursula Platen, Kulturdezernentin der Stadt Neuss, zur Stellvertreterin gewählt wurde. Ihre Ernennung folgt auf den Ruhestand von Kimpel und dem bisherigen Vorsitzenden Jörg Stüdemann, die im Rahmen der Sitzung offiziell gewürdigt wurden.

Auf der Tagesordnung stand zudem ein Vortrag von Nadine Lindemann und Dorothea Gregor. Sie stellten den Kultur-Relevanz-Monitor vor, eine von der Liz Mohn Stiftung geförderte Studienreihe. Das Projekt untersucht seit seinem Start am 31. Mai 2023 die gesellschaftliche Akzeptanz, Teilhabe und Wirkung kultureller Angebote in Deutschland.

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Die Sitzung endete mit neuer Führung und laufenden Debatten über Kulturförderung und Zusammenarbeit. Während der Kultur-Relevanz-Monitor die Rolle der Kultur in der Gesellschaft bewerten soll, haben seine Erkenntnisse bisher noch keine konkreten politischen Auswirkungen gezeigt. Unter der Leitung von Wilkens und Platen wird der Ausschuss seine Arbeit fortsetzen, um künftige Herausforderungen im Kulturbereich zu bewältigen.