21 March 2026, 20:27

Modernisierte JVA Willich I setzt neue Maßstäbe für Resozialisierung in NRW

Offenes Buch mit einer Zeichnung eines Gefängnisses mit einem großen Eingang und mehreren Fenstern, begleitet von einem beschreibenden Text auf der Seite.

Modernisierte JVA Willich I setzt neue Maßstäbe für Resozialisierung in NRW

Justizvollzugsanstalt Willich I in Nordrhein-Westfalen erreicht Meilenstein der Modernisierung

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Die Justizvollzugsanstalt Willich I in Nordrhein-Westfalen hat eine entscheidende Phase ihrer Modernisierung abgeschlossen. Die neu erweiterte Anlage bietet nun 768 Haftplätze auf einem 27.000 Quadratmeter großen Gelände. Konzipiert für einen resozialisierungsorientierten Strafvollzug, umfasst sie zwei Haftgebäude, Werkstätten sowie ein Multifunktionszentrum zur Förderung der Wiedereingliederung der Gefangenen.

Die Bauarbeiten begannen mit dem Abriss von Teilen des alten Gefängnisses, der bis zum Sommer 2023 abgeschlossen wurde. Dadurch entstand Platz für das Haftgebäude 2, das rund 6.000 der insgesamt 6.500 Quadratmeter der Erweiterung einnimmt. Kurz darauf begannen die Erdarbeiten, gefolgt von den Rohbauarbeiten für die Neubauten im August 2023.

Das Haftgebäude 1 mit 400 Zellen wurde im Juni 2024 an die Gefängnisverwaltung übergeben. In der ersten Bauphase entstanden zudem Werkstätten und ein Multifunktionsgebäude, die nun durch neue Verbindungsbauten mit Haftgebäude 2 verknüpft werden. Die zweite Phase umfasst weitere Werkstätten, eine Multifunktionshalle sowie eine Freiluft-Sportanlage.

Im Frühjahr dieses Jahres kam es zu Verzögerungen durch kaltes Wetter, das Beton- und Erdarbeiten behinderte. Mittlerweile läuft das Projekt jedoch wieder nach dem ursprünglichen Zeitplan. Haftgebäude 2 wird 368 Zellen bieten, darunter Einzel- und Gemeinschaftszellen sowie zwei barrierefreie Zellen für eine bessere Zugänglichkeit.

Die fertige Justizvollzugsanstalt präsentiert sich nun als moderne Einrichtung mit Fokus auf Resozialisierung und Wiedereingliederung. Mit allen 768 Haftplätzen in Betrieb stellt sie eine bedeutende Aufwertung des Strafvollzugssystems in Nordrhein-Westfalen dar. Die Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) begleitet weiterhin die abschließenden Bauarbeiten.

Quelle