Millionen-Förderung für die Sportanlage Schwansbell in Lünen: Modernisierung startet 2028
Henry KochMillionen-Förderung für die Sportanlage Schwansbell in Lünen: Modernisierung startet 2028
Sportanlage Schwansbell in Lünen erhält Millionen-Förderung für umfassende Sanierung
Die Sportanlage Schwansbell in Lünen steht vor einer grundlegenden Modernisierung, nachdem für das Projekt Bundesmittel in Höhe von 2,68 Millionen Euro bewilligt wurden. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf rund 3,57 Millionen Euro. Ziel ist es, die Anlage zukunftsfähig zu gestalten, wobei sie während der Bauarbeiten möglichst durchgehend für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben soll. Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg betonte die zentrale Bedeutung des Standorts als Treffpunkt für lokale Vereine und Anwohner gleichermaßen.
Mit der Förderung der Bundesregierung soll aus der in die Jahre gekommenen Sportstätte ein modernes Areal entstehen. Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen der Bau eines neuen Naturrasenplatzes mit einem leistungsfähigen Bewässerungssystem, die Sanierung der Tribünen sowie die Installation energieeffizienter LED-Flutlichtanlagen. Zudem wird auf dem Stadtdach eine Photovoltaikanlage errichtet, und barrierefreie Zugänge sorgen künftig für mehr Inklusion.
Auch die Sicherheitsvorkehrungen werden auf den aktuellen Stand gebracht, um ein sicheres Umfeld für Veranstaltungen zu gewährleisten. Die Bauarbeiten sind für den Zeitraum 2028 bis 2029 geplant, wobei die Beeinträchtigungen für den Lüner SV und andere Nutzer der Anlage so gering wie möglich gehalten werden sollen.
Bürgermeisterin Förster-Teutenberg dankte der Bundesregierung sowie dem Lünener Bundestagsabgeordneten Michael Thews für deren Engagement bei der Mittelbeschaffung. Schwansbell sei weit mehr als nur ein Sportplatz – sie bezeichnete die Anlage als "einen Ort der Begegnung, des Zusammenhalts und einen festen Bestandteil der Lünener Geschichte".
Die Sanierung wird langfristige Verbesserungen für einen der meistgenutzten öffentlichen Räume der Stadt mit sich bringen. Mit moderner Infrastruktur und besserer Barrierefreiheit bleibt die aufgewertete Anlage ein zentraler Anlaufpunkt für Sportler und Bürger. Die Arbeiten sollen 2028 beginnen und damit ein neues Kapitel für die historische Sportstätte einläuten.






