Microsoft erhöht Cloud-Preise um 11 % – Unternehmen suchen nach Alternativen
Clara MeyerMicrosoft erhöht Cloud-Preise um 11 % – Unternehmen suchen nach Alternativen
Microsoft hat die Preise für seine Cloud-Dienste in der Eurozone um etwa 11 % erhöht. Die Preiserhöhung betrifft Produkte wie Microsoft 365 und Dynamics 365 und gilt ab dem 1. April 2023. Unternehmen suchen nun nach Alternativen, um die steigenden Kosten in den Griff zu bekommen.
Die Anpassung ist Teil einer neuen Preispolitik. Microsoft wird die Cloud-Kosten künftig alle sechs Monate überprüfen und anpassen, was zu weiteren Erhöhungen führen könnte. Dies veranlasst viele Firmen, nach günstigeren Lösungen Ausschau zu halten.
Die Soft & Cloud GmbH mit Sitz in Greven, ein 2014 gegründetes Unternehmen, hat sich auf gebrauchte Softwarelizenzen spezialisiert. Das Unternehmen bietet Microsoft-Produkte wie Office 2021, Windows Server 2022 oder Visual Studio 2022 zu Preisen an, die bis zu 70 % unter denen neuer Lizenzen liegen. Zudem berät das Unternehmen bei Lizenzmanagement und Audits.
Noch mehr sparen lässt sich durch den Handel mit ungenutzten Lizenzen. Experten raten Unternehmen zu prüfen, ob lokal installierte Software Cloud-Dienste ersetzen könnte, um Kosten zu senken.
Gebrauchte Lizenzen stellen eine voll funktionsfähige und deutlich günstigere Alternative zu Neukäufen bei Microsoft dar. Angesichts der jüngsten Preiserhöhung und der geplanten regelmäßigen Anpassungen könnten noch mehr Firmen umsteigen – und so ihre Ausgaben für Software spürbar reduzieren.
