Mettmann setzt auf Luftbild-Thermografie für effizientere Gebäudesanierung
Lukas AlbrechtMettmann setzt auf Luftbild-Thermografie für effizientere Gebäudesanierung
Ein Kreis in Nordrhein-Westfalen geht neue Wege, um die Energieeffizienz zu verbessern: Der Kreistag in Mettmann hat beschlossen, den gesamten Gebäudebestand mithilfe von Luftbild-Thermografie zu erfassen. Mit dieser Methode lassen sich Energielecks aufspüren, die für das bloße Auge unsichtbar sind.
Ziel der Initiative ist es, Sanierungen und Modernisierungen älterer, ineffizienter Gebäude zu beschleunigen – denn diese stellen eine der größten Hürden auf dem Weg zu den lokalen Klimazielen dar. Durch die Erhebung sollen Energiesparpotenziale und bauliche Schwachstellen jedes einzelnen Objekts präzise identifiziert werden.
Speziell ausgerüstete Flugzeuge mit Wärmbildkameras überfliegen das Gebiet, um thermische Daten zu sammeln. Der Kreis hat bereits Datenschutzbedenken ausgeräumt, um sicherzustellen, dass das Verfahren den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Andere Kommunen haben die Technologie bereits erfolgreich eingesetzt und liefern damit wertvolle Erfahrungen für das Mettmanner Projekt.
Die Untersuchung wird klare Daten darüber liefern, wo Energie verloren geht. Diese Erkenntnisse können gezielte Verbesserungsmaßnahmen an Gebäuden steuern. Schnellere Sanierungen könnten dem Kreis helfen, seine Klimaziele schneller zu erreichen.
