18 April 2026, 22:27

Marl sichert Sly Dogs dauerhaftes Baseballfeld im Jahn-Stadion

Baseballstadion mit einer Stadtkulisse im Hintergrund, gefüllt mit Stühlen, Pfosten, Tafeln mit Text und anderen Gegenständen, grasbewachsenem Boden, entfernten Bäumen und Gebäuden und einem bewölkten Himmel.

Marl sichert Sly Dogs dauerhaftes Baseballfeld im Jahn-Stadion

Der Stadtrat von Marl hat dem Baseballverein Sly Dogs eine langfristige Perspektive geboten, indem er dem Club dauerhaft ein Spielfeld im Jahn-Stadion zugewiesen hat. Der mit den Stimmen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen Marl getragene Beschluss sichert die Zukunft des Vereins für Training, Spiele und Nachwuchsarbeit und stärkt zugleich die Rolle des Stadions als zentraler Ort für Sport und Freizeit in der Stadt.

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Durch die Entscheidung kann der Verein Sly Dogs – einer der größten Baseballclubs in Nordrhein-Westfalen mit rund 350 Mitgliedern – die Einrichtungen im Jahn-Stadion weiterhin nutzen. Dort trainieren und spielen derzeit Herren- und Jugendmannschaften im Baseball sowie eine U16-Softball-Mannschaft für Mädchen und junge Frauen. Vertreter der Stadt bezeichneten den Schritt als wichtigen Beitrag zur Förderung des lokalen Sports und zur Unterstützung junger Athletinnen und Athleten.

Neben der Feldzuteilung stand auch der Denkmalschutzstatus des Stadions zur Debatte. Die Stadtverwaltung wurde beauftragt, mögliche Abrissoptionen nach Paragraf 9 des nordrhein-westfälischen Denkmalschutzgesetzes zu prüfen. Die externe Rechtsgutachterin Dr. Anja Baars warnte jedoch, dass die rechtlichen Aussichten auf eine Aufhebung des Denkmalschutzes als gering einzustufen seien.

Die dauerhafte Zuweisung des Spielfelds im Jahn-Stadion gibt den Sly Dogs Planungssicherheit für Spiele, Trainingseinheiten und Nachwuchsarbeit. Stadtvertreter betonten, wie wichtig der Beschluss sowohl für die Sportentwicklung als auch für das Gemeinschaftsleben in Marl sei. Die langfristige Nutzung des Platzes schafft Stabilität für die kommenden Jahre und entspricht dem übergeordneten Ziel der Stadt, Sport und Freizeitangebote in der Region zu fördern. Zwar bleiben die Fragen zum Denkmalschutz vorerst ungeklärt, doch kann sich der Verein nun auf den Ausbau seiner Programme und Anlagen konzentrieren.

Quelle