Marburger Karneval feiert Comeback-Pläne und ehrt seine Helden des Engagements
Lukas AlbrechtMarburger Karneval feiert Comeback-Pläne und ehrt seine Helden des Engagements
Marburgs Karnevalssaison endet mit Feiern, Auszeichnungen und Plänen für eine Wiederbelebung
Die Karnevalssaison in Marburg ist mit Festlichkeiten, Ehrungen und Vorhaben für eine Wiederbelebung zu Ende gegangen. Bei einer lebhaften Zeremonie würdigte die Stadt engagierte Ehrenamtliche und kündigte an, den Rosenmontagszug im nächsten Jahr wieder aufleben zu lassen. Die Organisatoren hoffen nun, genug Teilnehmer zu gewinnen, um die Veranstaltung erneut möglich zu machen.
Der krönende Abschluss des Karnevals fand im gut gefüllten Foyer des Erwin-Piscator-Hauses statt. Gäste kamen zusammen, um Erinnerungen auszutauschen, die Saison zu feiern und die harte Arbeit der Freiwilligen zu würdigen. Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies dankte ihnen dafür, dass sie die Straßen mit Lachen füllten und der Gemeinschaft unvergessliche Momente schenkten.
Jedes Jahr verleiht Marburg den Hahnenorden und den Magistratsorden an herausragende Karnevalsakteure. Diesmal gingen die Auszeichnungen an diejenigen, die wochenlang Dekorationen, Auftritte und Feiern planten. Das Festkomitee bedankte sich zudem bei den städtischen Mitarbeitern für ihre Unterstützung im Hintergrund.
Wie es die Tradition vorsieht, übergaben das Prinzenpaar – Vanessa I. und Antoni I. – gemeinsam mit Lars Küllmer und Toni Ahlendorf symbolisch die Schlüssel zum Rathaus zurück. Dieser Akt markierte das offizielle Ende der Saison. Doch die Veranstaltung brachte auch eine vielversprechende Nachricht: Das Komitee kündigte an, den Rosenmontagszug 2025 wiederzubeleben.
Der Umzug war vor Jahren wegen sinkender Beteiligung und logistischer Herausforderungen eingestellt worden. Nun werben die Organisatoren bei lokalen Unternehmen und Gruppen um Unterstützung. Ihr Ziel ist klar: Mindestens 50 angemeldete Gruppen müssen mitmachen, sonst kann die Veranstaltung nicht stattfinden.
Die Rückkehr des Karnevals hängt vom Engagement der Gemeinschaft ab. Wenn sich genug Teams anmelden, könnten Marburgs Straßen im nächsten Frühjahr wieder mit bunten Wagen und Musik erfüllt sein. Bis dahin arbeiten Ehrenamtliche und Verantwortliche Hand in Hand, um aus diesem Vorhaben Wirklichkeit werden zu lassen.






