25 February 2026, 11:20

Linksextremistische Gewalt in NRW explodiert: Straftaten verdoppelt und Bahn-Attacken verdreifacht

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift "Öffnet die Grenzen, rettet Leben, kämpft gegen Faschismus" vor einem Gebäude mit Glasfenstern und einem Mast im Hintergrund. Im Vordergrund sind ein Fahrrad und eine Tasche zu sehen.

Gefahr von Linksradikalismus: Mehr Gewalt und Sabotage an der Bahn - Linksextremistische Gewalt in NRW explodiert: Straftaten verdoppelt und Bahn-Attacken verdreifacht

Linksextremistische Straftaten in Nordrhein-Westfalen mehr als verdoppelt

Die Zahl der linksextremistischen Straftaten in Nordrhein-Westfalen hat sich von 2024 auf 2025 mehr als verdoppelt. Polizeiliche Statistiken verzeichnen einen deutlichen Anstieg bei Gewaltdelikten, Sachbeschädigungen und gefährlichen Eingriffen in die Bahn im selben Zeitraum.

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Gewalttaten mit mutmaßlich linksextremistischem Hintergrund stiegen um 78 Prozent auf 153 Fälle im Jahr 2025. Körperverletzungen nahmen besonders stark zu – um 93 Prozent auf 83 registrierte Vorfälle. Auch Sachbeschädigungen, die linksextremistischen Tätern zugeschrieben werden, verzeichneten einen erheblichen Anstieg: Sie stiegen um 143 Prozent auf 1.190 Fälle.

Gefährliche Eingriffe in die Bahn verdreifachten sich nahezu und lagen 2025 bei sechs Vorfällen. Insgesamt erfasste die Polizei 2.418 linksextremistische Straftaten im Jahr 2025 – fast doppelt so viele wie die 1.187 Fälle des Vorjahres.

Bundesweite Zahlen für 2024 wiesen rund 57.700 extremistische Straftaten aus, doch detaillierte Aufschlüsselungen nach Ideologie und Bundesland bleiben begrenzt. Für 2023 zeigten Teilstatistiken 191 gewalttätige linksextremistische Handlungen in Sachsen, während in Saarland und Rheinland-Pfalz jeweils Einzelfälle verzeichnet wurden. Ein umfassender Vergleich für Nordrhein-Westfalen oder andere Bundesländer fehlt jedoch für die Jahre 2024 und 2025.

Der Anstieg linksextremistischer Straftaten deutet auf einen klaren Aufwärtstrend in Nordrhein-Westfalen hin. Die Polizeidaten unterstreichen wachsende Sorgen über Gewaltdelikte, Zerstörung von Eigentum und Behinderungen im Schienenverkehr. Ohne länderübergreifende Vergleiche bleibt das volle Ausmaß der Zunahme jedoch unklar.