29 April 2026, 10:55

Langenfeld verschärft Bauschutt-Entsorgung: Neue Regeln und höhere Kosten für Anwohner

Gro├če Lagerhalle mit gestapelten Reifen, Containern, Topfpflanzen, bedruckten Platten, Masten, Beleuchtung, einem blauen Tuch und anderen verschiedenen Gegenst├Ąnden, in einer verschneiten ├Ąu├čeren Umgebung mit B├Ąumen und Fahrzeugen.

Langenfeld verschärft Bauschutt-Entsorgung: Neue Regeln und höhere Kosten für Anwohner

Städtischer Betriebshof Langenfeld verschärft Regeln für Bauschutt-Entsorgung

Am Wertstoffhof an der Hansastraße gelten nun strengere Vorschriften für die Annahme von Bau- und Abbruchabfällen. Hintergrund sind steigende Kosten, die die Stadt dazu zwingen, die angenommenen Mengen zu begrenzen. Für Anwohner bedeutet das: schärfere Kontrollen, was sie abgeben dürfen – und höhere Gebühren.

Nach den neuen Bestimmungen können Besucher des Wertstoffhofs an der Hansastraße pro Fahrt maximal zwei 10-Liter-Eimer mit Bauschutt entsorgen. Jede Abgabe kostet pauschal 8,00 Euro. Zugelassen sind unter anderem Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken, Mörtel, Putz, Keramik, Blumentöpfe und Dachziegel.

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Einige Materialien bleiben jedoch weiterhin ausgeschlossen. Gipskartonplatten, Porenbetonsteine und gemischte Abbruchabfälle – etwa Fenster oder Türen – waren bereits vor der Änderung nicht erlaubt. Die Stadtverwaltung rät Bürgern mit größeren Mengen, auf alternative Entsorgungswege auszuweichen.

Für umfangreichere Abfälle nimmt die Deponie im Stadtteil Immigrath Bau- und gemischte Abbruchabfälle zum Preis von 5,00 Euro pro Kofferraumladung an. Auch private Unternehmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling bieten Entsorgungslösungen an – hier fallen jedoch ebenfalls Gebühren an. Die Stadt betont, dass zertifizierte Anbieter die beste Wahl für die fachgerechte Entsorgung größerer Mengen seien.

Ziel der neuen Regelungen ist es, die gestiegenen Entsorgungskosten zu bewältigen und gleichzeitig den Betrieb des Wertstoffhofs an der Hansastraße aufrechtzuerhalten. Wer nur kleine Mengen der zugelassenen Abfälle hat, kann die Anlage weiterhin nutzen. Größere Projekte erfordern jedoch Fahrten zur Deponie oder die Beauftragung privater Entsorger. Die Änderungen treten sofort in Kraft – Ausnahmen für bisher akzeptierte Materialien gibt es nicht.

Quelle