26 April 2026, 08:30

Krischer fordert Bundesreform für stabile ÖPNV-Preise und Deutschlandticket-Zukunft

Germanwings Airbus A320-200 am Frankfurter Flughafen mit Bodenfahrzeugen, Verkehrskegeln, Pfosten und Gras im Hintergrund.

Krischer fordert Bundesreform für stabile ÖPNV-Preise und Deutschlandticket-Zukunft

Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Oliver Krischer hat eine stärkere Beteiligung des Bundes an der Preisgestaltung für den ÖPNV in Deutschland gefordert. Er warnte, das aktuelle System befinde sich in einem Zustand "dauerhafter Provisorien" und benötige dringend eine Reform.

Krischer räumte ein, dass eine langfristige Bindung des Preises für das Deutschlandticket an einen Preisindex eine Lösung darstellen könnte. Die alleinige Kopplung an die Inflation lehnte er jedoch als unzureichend ab. Stattdessen betonte er die Notwendigkeit einer dauerhaften Regelung für die Herausforderungen bei Finanzierung, Verwaltung und Vermarktung.

Der Minister äußerte zudem Hoffnung auf Fortschritte in den laufenden Gesprächen zwischen Bund und Ländern. Diese Verhandlungen folgen einer Vereinbarung, die während der Verkehrsministerkonferenz zur künftigen Ausgestaltung des Tickets getroffen wurde.

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Krischer machte deutlich, dass ohne das Engagement des Bundes die Gefahr bestehe, dass das System instabil bleibe. Nur ein abgestimmtes Vorgehen könne, so seine Argumentation, langfristige Planungssicherheit für Fahrgäste und Verkehrsunternehmen gleichermaßen schaffen.

Für die Preisgestaltung und Finanzierung des Deutschlandtickets fehlt nach wie vor ein festes Regelwerk. Krischers Forderung nach bundespolitischem Handeln zielt darauf ab, die aktuelle Unsicherheit zu beenden. Eine endgültige Entscheidung hängt von weiteren Verhandlungen zwischen der Bundesregierung und den Landesbehörden ab.

Quelle