Köln stoppt Parkplatz-Ausbau in Nippes: Vorgärten sollen grün bleiben
Lukas AlbrechtKöln stoppt Parkplatz-Ausbau in Nippes: Vorgärten sollen grün bleiben
Köln führt neue Bebauungsvorschriften für den Stadtteil Nippes ein
Die Stadt Köln plant eine neue Bebauungsverordnung für den Stadtteil Nippes, um zu verhindern, dass Hausbesitzer ihre Vorgärten in Parkplätze umwandeln. Ziel der Initiative ist es, die grünen Flächen und das historische Flair des Viertels zu bewahren.
Aktuell dürfen Anwohner ihre Vorgärten ohne besondere Genehmigung in Stellplätze umgestalten. Die geplanten Regelungen würden künftig die Versiegelung von Flächen untersagen – es sei denn, sie dienen unverzichtbaren Zufahrtszwecken. Bestehende Parkplätze und Garageneinfahrten bleiben jedoch durch Bestandsregelungen geschützt.
Der Haus- und Grundbesitzerverein Köln hat sich gegen die Änderungen ausgesprochen. Die Vereinigung argumentiert, die Einschränkungen würden das Eigentumsrecht unangemessen beschneiden. Die Stadtverwaltung hingegen betont, der Schritt sei notwendig, um das traditionelle Erscheinungsbild des Viertels zu erhalten.
Der Ausschuss für Stadtentwicklung wird die Vorschläge im März prüfen. Eine endgültige Entscheidung über die Verordnung fällt im Anschluss an die Beratungen.
Falls die neuen Regeln verabschiedet werden, soll die weitere Umwandlung von Vorgärten in Parkflächen in Nippes gestoppt werden. Die Stadt will so Grünflächen erhalten, ohne bestehende Eigentumsverhältnisse infrage zu stellen. Das Ergebnis hängt von der Abstimmung des Ausschusses im nächsten Monat ab.






