Köln schafft tausende neue Kita-Plätze bis 2027 – trotz sinkender Kinderzahlen
Lukas AlbrechtKöln schafft tausende neue Kita-Plätze bis 2027 – trotz sinkender Kinderzahlen
Essen expandiert seine Kinderbetreuungsangebote kontinuierlich: In den kommenden Jahren sollen tausendfache neue Plätze entstehen. Bis zum Ende des Betreuungsjahres 2026/2027 will die Stadt Köln insgesamt 23.745 Betreuungsplätze anbieten – ein deutlicher Anstieg gegenüber den jüngsten Steigerungen. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Kleinkinder, was den Druck auf die Nachfrage etwas verringert.
Seit 2015 hat Köln bereits über 5.900 zusätzliche Betreuungsplätze geschaffen. Stand September 2025 stehen Familien allein in der Kindertagespflege 2.567 Plätze zur Verfügung. Das Kölner Programm "Starter-Projekt – Schulstart in Köln" hat zudem bis zum Ende des Betreuungsjahres 2025/2026 weitere 1.200 Plätze geschaffen.
Die Zahl der Kinder unter sechs Jahren ist um 1.067 auf 33.336 gesunken (Stand September 2025). Dennoch fehlen noch 672 Plätze, um eine Vollversorgung für die Über-Dreijährigen (Ü3) zu erreichen. Doch deren Betreuungsquote soll bis 2026/2027 auf 96,7 Prozent steigen.
Für das Jahr 2026/2027 sind 487 neue Kita-Plätze geplant, darunter 367 für Über-Dreijährige und 120 für Unter-Dreijährige. Die Stadt erhält zudem 234 Millionen Euro an Betriebskostenzuschüssen, um den Ausbau zu finanzieren. Bis dahin soll die Betreuungsquote der Unter-Dreijährigen (U3) auf 40,8 Prozent klettern – und damit das für 2025/2026 gesetzte 40-Prozent-Ziel übertreffen.
Köln entwickelt sein Betreuungssystem stetig weiter: Mit mehr Plätzen und steigenden Versorgungsquoten. Die geplanten Erweiterungen und Fördermittel sollen helfen, die Nachfrage zu decken – selbst bei rückläufigen Kinderzahlen. Die Stadt rechnet damit, die Vollversorgung für Über-Dreijährige in den nächsten zwei Jahren nahezu zu erreichen.






