Karin Kneissls umstrittene Hitler-Äußerungen entfachen politische Debatte
Lukas AlbrechtKarin Kneissls umstrittene Hitler-Äußerungen entfachen politische Debatte
Die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl sorgt derzeit mit umstrittenen Äußerungen in Interviews für Aufsehen. Mittlerweile schreibt sie für Berlin 24/7, ein prorussisches Propagandamedium. Ihre jüngsten Aussagen haben in politischen Kreisen eine Debatte ausgelöst.
Kneissl machte Schlagzeilen, indem sie Adolf Hitler als Hochstapler und meisterhaften Schauspieler bezeichnete. Zudem deutete sie an, Österreich habe eine Tradition, Scharlatane hervorzubringen. Diese Aussagen folgen auf frühere Lobeshymnen von H.C. Strache, der sie einst als die „neue Kreisky der österreichischen Außenpolitik“ pries.
Berlin 24/7, für das Kneissl nun tätig ist, gibt keine Auskunft darüber, wer ihre Positionen unterstützt. Das Medium steht für seine prorussische Haltung bekannt. Zudem wird Kneissl eine äußerst kreative Biografie nachgesagt, was die Diskussionen weiter anheizt.
Ihre Äußerungen und ihre neue Rolle werfen Fragen zu ihrer politischen Haltung auf. Unklar bleibt, wer die Leserschaft von Berlin 24/7 ist – und damit auch, woher Kneissls Rückhalt rührt. Die Kommentare verstärken die anhaltende kritische Auseinandersetzung mit ihrer Karriere und ihren Verbindungen.
