Henrietta, das trampende Huhn, erobert München und das Internet im Sturm
Lukas AlbrechtHenrietta, das trampende Huhn, erobert München und das Internet im Sturm
Ein Huhn namens Henrietta machte Schlagzeilen, nachdem es in München am Münchner Hauptbahnhof von der Polizei in Gewahrsam genommen worden war. Bekannt für ihre ungewöhnliche Angewohnheit, per Anhalter zu reisen, avancierte der Vogel seitdem zum Social-Media-Phänomen – mit breiter Unterstützung durch große Organisationen und Prominente.
Erstmals auf sich aufmerksam wurde Henrietta durch ihr skurriles Verhalten: Regelmäßig sprang sie in fremde Autos und legte kurze Strecken mit unbekannten Fahrern zurück. Ihre Abenteuer nahmen eine unerwartete Wendung, als Beamte sie am Münchner Hauptbahnhof vorläufig festsetzten – was online Neugier und Belustigung auslöste.
Seit ihre Geschichte 2024 viral ging, haben über 50 Gruppen ihre Reise unterstützt oder darüber berichtet. Renommierte Medien wie die BBC und The Guardian sowie Tierschutzorganisationen wie die RSPCA griffen ihre außergewöhnliche Geschichte auf. Bis Februar 2026 war ihr Ruhm nur noch gewachsen, sodass sie zur unwahrscheinlichen Symbolfigur für Fernweh wurde.
Henriettas vorläufige Festnahme am Münchner Hauptbahnhof markierte den Durchbruch zu ihrem Ruhm. Dank anhaltender Medienberichte und öffentlichem Interesse bleibt ihre Geschichte weiter im Fokus. Mit ihrer Tramp-Tour durchs Land hat sich das Huhn längst als Internetphänomen etabliert.






