24 April 2026, 18:55

Hamm übertrifft Digitalisierungsziele: Schulen profitieren von 29 Millionen Euro Investitionen

Eine Gruppe von Kindern sitzt an Tischen in einem Klassenzimmer einer Grundschule, umgeben von Büchern und Materialien, mit Lehrtafeln und Fenstern im Hintergrund.

Hamm übertrifft Digitalisierungsziele: Schulen profitieren von 29 Millionen Euro Investitionen

Hamm hat Medienentwicklungsplan 2020–2024 erfolgreich abgeschlossen – Ziele übertroffen

Die Stadt Hamm hat ihren Medienentwicklungsplan (MEP) für die Jahre 2020 bis 2024 erfolgreich umgesetzt und dabei die ursprünglichen Vorgaben übertroffen. Schulen in der Region profitieren nun von schnelleren Netzen, mehr Endgeräten und modernisierter IT-Infrastruktur. Bei einer aktuellen Präsentation der Ergebnisse betonten Verantwortliche die deutlichen Fortschritte in der digitalen Bildung.

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In den vergangenen vier Jahren hat Hamm massiv in seine Schulen investiert: Aus eigenen Mitteln flossen 13,7 Millionen Euro, hinzu kamen 15,7 Millionen Euro an Fördergeldern. Die Gelder wurden vor allem in den Ausbau der digitalen Infrastruktur und die Anschaffung neuer Technik gesteckt.

Jede Schule in Hamm verfügt mittlerweile über Hochgeschwindigkeits-Glasfaseranschlüsse sowie moderne WLAN- und LAN-Netze. Über 1.700 Präsentationsgeräte wie interaktive Whiteboards wurden installiert. Die durchschnittliche Geräteausstattung pro Schule liegt nun bei über 70 Prozent – viele Klassenräume können damit entweder jedes Kind oder zumindest jedes zweite mit einem Endgerät versorgen.

Darüber hinaus hat die Stadt ihre IT-Systeme vereinheitlicht und vollständig auf Plattformen wie IServ und Citrix umgestellt. Zudem wurden zusätzliche IT-Fachkräfte eingestellt, um Schulen bei technischen Problemen zu unterstützen. Diese Maßnahmen sorgen dafür, dass Lehrkräfte und Schüler digitale Tools zuverlässig im Unterricht nutzen können.

Nächste Phase bis 2030 bereits in Planung Bereits jetzt bereitet Hamm die nächste Stufe des MEP für 2026 bis 2030 vor. Im Fokus stehen dabei die Aufrechterhaltung des hohen Ausstattungsniveaus sowie der Aufbau nachhaltiger Strukturen für die Zukunft. Bürgermeister Marc Herter stellte die Pläne gemeinsam mit Karin Diebäcker, Marion Kötters-Wenner und Ingo Drees bei der jüngsten Präsentation vor.

Mit dem abgeschlossenen Medienentwicklungsplan sind Hamms Schulen nun besser technisch ausgestattet und vernetzt. Lehrkräfte und Schüler verfügen über die notwendigen Werkzeuge für ein modernes, digital gestütztes Lernen. Die nächste Phase soll diese Standards sichern und die erreichten Fortschritte langfristig festigen.

Quelle