Grüne fordern sachliche Debatte über Zukunft von Solingens Kultureinrichtungen
Jonas MayerGrüne fordern sachliche Debatte über Zukunft von Solingens Kultureinrichtungen
Solingen beherbergt zwei bedeutende Kultureinrichtungen: das Kunstmuseum und das Zentrum für verfolgte Künste. Beide prägen maßgeblich das kulturelle und bildungspolitische Gesicht der Stadt. Nun hat sich die Partei Bündnis 90/Die Grünen zu ihrer weiteren Entwicklung geäußert.
Das Kunstmuseum Solingen bindet Schülerinnen und Schüler durch Bildungsprogramme ein, die den Zugang zu Kunst fördern und das Verständnis dafür vertiefen. Zudem ist es Austragungsort der Bergischen Kunstausstellung, die Künstlerinnen und Künstler sowie Nachwuchstalente aus der gesamten Region anzieht.
Das Zentrum für verfolgte Künste, getragen vom Landesverband Rheinland, ist ein zentraler Baustein der Solinger Erinnerungskultur. Seine Bedeutung wurde in den jüngsten Debatten über die Zukunft der Einrichtungen besonders hervorgehoben.
Die Bürgermeisterin bezog sich in ihren Äußerungen auf Details aus einer Aufsichtsratssitzung zur Zukunft beider Häuser. Die Grünen unterstützen den verwaltungsseitigen Ansatz, mögliche neue Standorte auf Basis von Fakten und Gutachten zu prüfen. Zudem setzen sie sich dafür ein, im Haushalt 2023 Mittel für Standortanalysen bereitzustellen.
Die Partei betonte, dass die Diskussion über Umzüge oder Neubauten sachlich und frei von populistischer Stimmungsmache geführt werden müsse. Beide Einrichtungen verdienten eine fachlich fundierte Debatte über ihre Entwicklung.
Zu den Vorschlägen der Grünen gehören die Finanzierung von Standortgutachten sowie das Bekenntnis zu einem evidenzbasierten Vorgehen. Ziel ist eine gründliche und objektive Bewertung der künftigen Bedürfnisse der Einrichtungen. Im Mittelpunkt der Debatte sollen fachliche und sachliche Gesichtspunkte stehen.
