21 February 2026, 07:07

Großbaustelle 2027: Bahnstrecke Moers–Oberhausen steht vor monatelangen Sperrungen

Ein altes Buch mit einer Zeichnung einer Eisenbahnschiene, gefüllt mit detaillierten Diagrammen und Texten über den Bau einer Brücke.

Großbaustelle 2027: Bahnstrecke Moers–Oberhausen steht vor monatelangen Sperrungen

Großbaustelle an der Bahn de Moers–Oberhausen: Einschnitte im Jahr 2027 erwartet

Auf der Bahn de zwischen Moers und Oberhausen werden 2027 erhebliche Behinderungen im Zugverkehr drohen. Neu entdeckte strukturelle Mängel an mehreren Brücken zwingen die Planer zu weitaus umfangreicheren Sanierungsarbeiten, als ursprünglich veranschlagt. Betroffen sein wird voraussichtlich die Regional-Express-Linie RE44; die Behörden prüfen derzeit, welche Folgen sich für den künftigen Betrieb ergeben.

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Erstmals aufgedeckt wurden die Probleme 2025, als Bohrungen schwere Schäden an den Brückenwiderlagern zutage förderten. Diese Mängel waren bei früheren Kontrollen nicht erkennbar gewesen, sodass die Verzögerungen damals nicht absehbar waren. Weitere Untersuchungen bestätigten, dass die Fundamente deutlich aufwendiger instand gesetzt werden müssen als zunächst angenommen.

Die DB InfraGO AG stimmt sich nun mit den zuständigen Stellen ab, um die Sanierungskonzepte zu überarbeiten. Der angepasste Zeitplan soll die Arbeiten beschleunigen – ohne Kompromisse bei Sicherheit oder Qualität. Dennoch ist mit vollständigen Sperrungen einzelner Abschnitte zwischen Moers und Oberhausen im Jahr 2027 zu rechnen.

Dr. René Zweigel, Geschäftsführer der Niederrheinbahn, führt die Rückschläge auf die unerwarteten statischen Schwächen zurück. Parallel dazu arbeitet der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) gemeinsam mit der DB InfraGO daran, die Auswirkungen auf den künftigen Fahrplan der RE44-Linie zu bewerten. Eine endgültige Entscheidung über mögliche Anpassungen steht jedoch noch aus.

Durch die erweiterten Instandsetzungsmaßnahmen wird sich die Baustelle weit ins Jahr 2027 hineinziehen, wobei mit Teilstreckensperrungen zu rechnen ist. Eisenbahnunternehmen und Verkehrsplaner berechnen derzeit, wie sich dies auf die Zugtakte auswirken wird. Ein überarbeiteter Fahrplan und ein neues Betriebskonzept für die RE44-Linie hängen von den Ergebnissen der laufenden Prüfungen ab.