20 February 2026, 07:02

Gewalttätige Polizeikontrolle in Solingen: Zwei Beamte verletzt und zwei Festnahmen

Eine Gruppe von Polizeibeamten steht vor einer Menge uniformierter, maskierter Personen, mit einer Schleife im Vordergrund und Fahrzeugen links, vor einem Hintergrund von Gebäuden, Bäumen, Laternenmasten, Schildern und einer Brücke mit Geländern, wahrscheinlich zeigt das Bild das Nachspiel einer Hongkonger Protestaktion.

Gewalttätige Polizeikontrolle in Solingen: Zwei Beamte verletzt und zwei Festnahmen

Routine-Kontrolle der Polizei in Solingen eskaliert gewaltsam. Eine routinemäßige Kontrolle der Polizei in Solingen führte am Montagabend zu Gewalt, als Beamte im Stadtzentrum einen Mann mit Aufenthaltsverbot entdeckten. Bei der Auseinandersetzung wurden zwei Polizisten verletzt, beide Tatverdächtige müssen sich nun wegen schwerwiegender Vorwürfe verantworten.

Der Vorfall begann, als Streifenbeamte auf der Kölner Straße einen 25-jährigen Mann erkannten, gegen den ein Betretungsverbot für das Solinger Stadtzentrum bestand. Als die Polizei ihn in der Nähe des Graf-Wilhelm-Platzes festsetzen wollte, griff sein 29-jähriger Bruder ein, blockierte die Beamten und heizte die Situation weiter an.

Verstärkung traf ein, doch die Lage spitzte sich weiter zu. Der ältere Bruder soll die Polizisten nach Angaben beschimpft, getreten und angespuckt haben. Beide Männer wurden schließlich zur Wache gebracht, wo sie weiterhin Widerstand leisteten. Zwei Beamte erlitten dabei leichte Verletzungen.

Ein Richter ordnete später die verlängerte Untersuchungshaft für den 25-Jährigen an. Auch gegen seinen Bruder laufen nun ähnliche juristische Schritte. Die Behörden ermitteln wegen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstands gegen die Staatsgewalt.

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Der Vorfall unterstreicht die wachsenden Bedenken hinsichtlich der Erfassung gewalttätiger Zwischenfälle in Solingen. Anders als in einigen anderen Städten werden Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Bürgern hier nicht zentral dokumentiert. Dieser Mangel an Daten erschwert es, langfristige Entwicklungen zu bewerten.

Beide Tatverdächtige bleiben bis auf Weiteres in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern.