Gewaltsame WM-Feiern in NRW: 70 Randalierer greifen Polizei mit Flaschen an
Clara MeyerGewaltsame WM-Feiern in NRW: 70 Randalierer greifen Polizei mit Flaschen an
Ausschreitungen bei Feiern zur Fußball-WM 2026 führen zu Ermittlungen in Nordrhein-Westfalen
Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen im Rahmen der Feiern zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in Nordrhein-Westfalen ist es zu einem Polizeieinsatz gekommen. Nach Angaben der Behörden waren etwa 70 Personen, die auf Gewalt vorbereitet waren, an den Ausschreitungen beteiligt. Einem 26-jährigen türkischen Staatsbürger aus Steinhagen wird nun die Störung der öffentlichen Ordnung vorgeworfen.
Die Unruhen begannen, als die aggressive Gruppe Beamte mit Glasflaschen und einem Fahrrad attackierte. Die Polizei setzte Pfefferspray ein, um die Menge zurückzudrängen. Ein Mann provozierte daraufhin einen Polizeihund und wurde gebissen, wobei er leichte Verletzungen erlitt.
Die Gewalt weitete sich auf benachbarte Seitenstraßen aus. Dort wurden Feuerwerkskörper gezündet und weitere Flaschen auf die Einsatzkräfte geworfen. Eine Sonderkommission wurde eingerichtet, um die Straftaten aufzuklären und die Verantwortlichen zu identifizieren.
Aktuell werden Zeugen vernommen. Die Ermittler werten zudem Handyvideos aus, um Täter bestimmten Straftaten zuzuordnen. Die Bevölkerung kann Hinweise, Fotos oder Videos über das Hinweisportal der Polizei Nordrhein-Westfalen einreichen.
Die Behörden betonten, dass während der Feiern für alle dieselben Regeln und Gesetze gelten. Die Sonderkommission analysiert weiterhin Beweismaterial, um alle Beteiligten zu ermitteln. Mit weiteren Anklagen ist im Verlauf der Ermittlungen zu rechnen.
