11 March 2026, 16:25

Geldautomaten-Attacken in Deutschland erreichen historischen Tiefstand 2025

Eine Person nutzt einen Geldautomaten, mit der Hand auf dem Bildschirm, um Geld abzuheben.

Anzahl der Explosionen an Geldautomaten erreicht neuen Tiefstand - Geldautomaten-Attacken in Deutschland erreichen historischen Tiefstand 2025

Angriffe auf Geldautomaten in Deutschland sind in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Zum ersten Mal seit 2020 wurden im März und August 2023 keine Vorfälle verzeichnet. Sicherheitsexperten führen den Rückgang vor allem auf neue Technologien und strengere Schutzmaßnahmen zurück.

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Die Zahl der Attacken auf Geldautomaten sinkt seit 2022 kontinuierlich. Damals gab es 44 registrierte Fälle – ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu 157 Vorfällen im gleichen Zeitraum 2020. 2023 fiel die Gesamtzahl weiter auf 153, den niedrigsten Stand seit 2017.

Ein entscheidender Faktor ist die flächendeckende Einführung von Farbmarkierungspatronen in Geldautomaten. Diese Geräte setzen bei Manipulationen unlösbare Farbstoffe frei, die gestohlenes Bargeld unbrauchbar machen. Seit 2022 wurden bundesweit zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen umgesetzt, darunter Sprengstoffdetektoren (wie die IMS-Technologie von Rapiscan Systems), zentralisierte Bargeldlagerung in Hochsicherheitstresoren sowie dynamische Passwortschutzsysteme. Zudem kommen KI-gestützte Überwachungskameras mit Anomalie-Erkennung zum Einsatz.

Die Wirkung dieser Maßnahmen ist deutlich: In Nordrhein-Westfalen, einer einst besonders betroffenen Region, gab es in diesem Jahr bisher nur 21 Angriffe. Bundesweit sanken die sprengstoffbasierten Überfälle von über 500 im Jahr 2022 auf weniger als 150 im Jahr 2025.

Der Rückgang der Geldautomaten-Attacken zeigt, wie erfolgreich die verbesserten Sicherheitssysteme sind. Mit weniger als 150 Vorfällen im Jahr 2025 deutet der Trend darauf hin, dass die Maßnahmen greifen. Die Behörden beobachten die Entwicklung weiterhin, während sich die Technologie stetig weiterentwickelt.

Quelle