18 February 2026, 02:45

Flughafen Mönchengladbach wird zum Innovationshub für Luft- und Raumfahrt in Deutschland

Ein Airbus A320-200 der Germanwings auf der Rollbahn am Frankfurt Airport, mit einem Fahrzeug auf der linken Seite, Gras, Bäumen und dem Himmel im Hintergrund.

Flughafen Mönchengladbach wird zum Innovationshub für Luft- und Raumfahrt in Deutschland

Eine hochrangige Delegation hat kürzlich den Flughafen Mönchengladbach besichtigt, um dessen Bedeutung für den wachsenden Luft- und Raumfahrtsektor Deutschlands zu erkunden. Der Besuch unterstrich die Entwicklung des Flughafens zu einem zentralen Knotenpunkt für die Allgemeine Luftfahrt, die Pilotausbildung und die hochtechnisierte Fertigung.

Auf dem Gelände sind mittlerweile 47 Unternehmen mit 829 Beschäftigten ansässig – ein Beschäftigungszuwachs von 43 Prozent seit die Stadt 2018 die Betriebsführung übernommen hat.

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Den Auftakt der Delegationsreise bildete ein Besuch bei The Exploration Company (ehemals Thrustworks GmbH), wo additive Fertigungsverfahren für hochleistungsfähige Metallbauteile vorgestellt wurden. Das auf Luft- und Raumfahrt sowie Spitzentechnologie spezialisierte Unternehmen plant nach jüngsten Übernahmen eine weitere Expansion.

Anschließend informierte sich die Gruppe bei der Rheinland Air Service GmbH (RAS), einem Anbieter für Flugzeugwartung und -überholung, über deren technische Kompetenzen und deren Beitrag zum Service-Netzwerk des Flughafens.

Staatssekretär Paul Höller betonte im Anschluss die Bedeutung des Flughafens als realweltliches Testfeld für Innovationen in der Luft- und Raumfahrt. Mit über 40.000 Flugbewegungen pro Jahr, sechs Flugschulen und elf Simulatoren zählt Mönchengladbach zu den führenden Pilotausbildungszentren Deutschlands. Die Kombination aus Forschung, Ausbildung und industrieller Unterstützung macht den Standort zu einem "Zukunftslabor" der Branche.

Durch die gezielte Clusterentwicklung haben sich hier 47 luftfahrtnahe Unternehmen angesiedelt, was den Ruf des Flughafens als zukunftsweisenden Akteur festigt.

Seit 2018 ist die Beschäftigtenzahl am Standort um etwa 43 Prozent gestiegen – ein Zeichen für die wachsende Strahlkraft in Aviation und Technologie.

Der Besuch verdeutlichte die Doppelfunktion des Flughafens Mönchengladbach als Ausbildungszentrum und Innovationsmotor. Die Verknüpfung von Forschungseinrichtungen, qualifizierten Fachkräften und Industriepartnerschaften zieht weiterhin Investitionen an. Die Expansion des Flughafens steht im Einklang mit den bundesweiten Bestrebungen, Deutschlands Position in der Luft- und Raumfahrtentwicklung zu stärken.