Feuerwehrverband diskutiert Krisenvorsorge und Jugendförderung im Ennepe-Ruhr-Kreis
Henry KochFeuerwehrverband diskutiert Krisenvorsorge und Jugendförderung im Ennepe-Ruhr-Kreis
Im Ennepe-Ruhr-Kreis fand in Herdecke die 41. Bezirksdelegiertenversammlung des Feuerwehrverbandes statt. Insgesamt nahmen 137 Delegierte aus kommunalen und Werkfeuerwehren an der Veranstaltung teil. Führende Vertreter informierten über die aktuellen Aktivitäten und künftigen Vorhaben der Organisation.
Eröffnet wurde die Konferenz von Sebastian Arlt, dem neu ernannten Landrat des Kreises. Er schilderte seine persönliche Verbundenheit mit der Feuerwehr und betonte seine Unterstützung für deren Arbeit.
Rolf-Erich Rehm, Präsident des Verbandes, verwies in seiner Rede auf die jüngsten Herausforderungen, vor denen die Feuerwehr steht. Dazu zählten Einsätze bei Hochwasserlagen sowie Sorgen über mögliche Energieengpässe. Kritisch äußerte er sich zu unzureichenden Vorsorgemaßnahmen für große Krisen wie Pandemien oder Stromausfälle.
Rehm lobte zudem die Fortschritte beim Aufbau des gemeinsamen Leitstellenstandorts – ein Projekt, das der Verband bereits 2012 angestoßen hatte. Er hob die starke politische Rückendeckung für die moderne Einrichtung hervor.
Nils Abbink, Kreisjugendfeuerwehrwart, berichtete von stabilen Mitgliedszahlen: Aktuell engagieren sich 453 Jugendliche in der Feuerwehr.
Matthias Jansen, einer der stellvertretenden Verbandsvorsitzenden, kündigte an, dass die diesjährige Ehrungsveranstaltung in Sprockhövel stattfinden wird.
Die Versammlung bot einen Überblick über die aktuellen Herausforderungen und Erfolge des Feuerwehrwesens. Die Delegierten erhielten Einblicke in laufende Projekte wie die Leitstellenentwicklung sowie die kontinuierlich hohe Jugendbeteiligung. Zudem wurden die Pläne für die Ehrungsfeier bestätigt.
