Feuerwehr Arnsberg verabschiedet Grundeinheit 4 nach zwölf Jahren Einsatz
Henry KochFeuerwehr Arnsberg verabschiedet Grundeinheit 4 nach zwölf Jahren Einsatz
Die Grundeinheit 4 der Feuerwehr Arnsberg versammelte sich am 1. März 2025 zu ihrer letzten Einsatzbesprechung. Die Veranstaltung fand in der Schießstandhalle in Holzen statt und markierte einen Einschnitt für die Einheit nach zwölf Jahren im Dienst. Einheitenführer Christian Schulte begrüßte die Feuerwehrleute, lokale Vertreter und Gäste, um auf vergangene Erfolge zurückzublicken und die anstehenden Veränderungen zu thematisieren.
Schulte eröffnete die Besprechung mit einem Rückblick auf die lange Geschichte der Einheit und dankte den Einsatzkräften sowie ihren Familien für ihr Engagement. Besonders hob er den positiven Einfluss der neuen Rekruten aus dem Jahr 2024 hervor, die frischen Schwung in die Feuerwehr gebracht hätten.
Erster stellvertretender Bürgermeister Christopher Hilverling richtete sich in einer Ansprache an die Anwesenden und würdigte das Engagement der Ehrenformation. Er betonte die Verantwortung der Kommunalverwaltung, die Feuerwehr während der anstehenden Umstrukturierung zu unterstützen. Zu den zentralen Herausforderungen zählen die Neuorganisation der Einsatzabläufe, die Bewältigung von Instandhaltungsrückständen in den Gerätehäusern sowie die Vorbereitung auf Großschadenslagen.
Erst kürzlich hatte die Feuerwehr Modernisierungen an den Gerätehäusern abgeschlossen, darunter neue Notstromversorgungssysteme. Trotz der Auflösung der Grundeinheit 4 bleibt die Zusammenarbeit zwischen dem Löschzug Herdringen und der Löschgruppe Holzen eng.
Auch personelle Veränderungen wurden bekannt gegeben: Carsten Schleimer gab seinen Posten als Leiter der Jugendförderung ab; seine Nachfolge treten Nicole Gerke und Frank Weber in Herdringen an. Die Jugendarbeit bleibt ein zentrales Anliegen, da Kinder- und Jugendfeuerwehren weiterhin eine wichtige Rolle bei der Nachwuchsgewinnung spielen.
Die Besprechung markierte das Ende einer Ära für die Grundeinheit 4, ebnete jedoch den Weg für künftige Kooperationen. Mit modernisierten Einrichtungen und neuer Führung bereitet sich die Feuerwehr auf strukturelle Veränderungen vor – stets mit Fokus auf Ausbildung und bürgerschaftliches Engagement. Der Wandel spiegelt sowohl die Herausforderungen als auch die Chancen wider, die vor der Arnsberger Feuerwehr liegen.






