Fachkonferenz im Rheinisch-Bergischen Kreis diskutiert bessere Berufsorientierung für junge Menschen
Fachkonferenz im Rheinisch-Bergischen Kreis diskutiert bessere Berufsorientierung für junge Menschen
Rheinisch-Bergischer Kreis veranstaltet erste Fachkonferenz zum Netzwerk "Übergang von der Schule in den Beruf"
Im Rheinisch-Bergischen Kreis fand kürzlich die erste Fachkonferenz zum Netzwerk "Übergang von der Schule in den Beruf" statt. Die Veranstaltung brachte Schulen, Unternehmen, Politiker:innen und junge Menschen zusammen, um über die Verbesserung der Berufsorientierung zu diskutieren. Seit 2005 arbeitet die Region gemeinsam daran, Jugendliche auf ihrem Weg von der Ausbildung in den Beruf zu unterstützen.
Im Mittelpunkt der Konferenz standen die Lebensrealitäten junger Menschen und die Anforderungen der lokalen Wirtschaft. Ziel der Organisator:innen war es, praktische Empfehlungen zu entwickeln, um Berufsorientierungsprogramme besser an diese Bedürfnisse anzupassen.
Den Auftakt bildete ein Impulsvortrag von Wiebke Jessen, die Einblicke aus der SINUS-Jugendstudie präsentierte. Ihre Forschung unterstrich die vielfältigen soziokulturellen Hintergründe junger Menschen und betonte die Notwendigkeit individueller Begleitung während des Berufseinstiegs. Obwohl die Studie die Diskussionen bereicherte, wurden keine konkreten Details zu ihrem direkten Einfluss auf die Konferenzempfehlungen bekannt gegeben.
Die Teilnehmer:innen teilten sich in vier thematische Foren auf, um verschiedene Aspekte des Übergangs von der Schule in den Beruf zu vertiefen. Die Debatten drehten sich um eine engere Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen, mehr praxisnahe Angebote für Schüler:innen sowie bessere Wege, Eltern einzubinden. Ein zentraler Vorschlag war die Schaffung einer zentralen Informationsplattform, die Eltern bei der Unterstützung ihrer Kinder bei der Berufswahl helfen soll.
Die Konferenz wurde in gemeinsamer Trägerschaft regionaler Partner konzipiert, um Fachwissen und praktische Erfahrungen zu vereinen. Landrat Arne von Boetticher hob hervor, dass der Austausch von Ideen zu wertvollen, lokal angepassten Lösungen führen werde. Zudem empfahl die Konferenz, Programme zur Persönlichkeitsentwicklung stärker in die Berufsorientierung zu integrieren, um junge Menschen besser auf das Berufsleben vorzubereiten.
Seit 2012 dient der Rheinisch-Bergische Kreis als Modellkreis für die Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss". Diese Rolle hat den systematischen Ausbau der Berufsorientierungsangebote in der Region vorangetrieben. Die Koordinierungsstelle "Übergang Schule-Beruf" spielte dabei eine zentrale Rolle und förderte die langfristige Zusammenarbeit der Beteiligten.
Die Konferenz mündete in klare Handlungsempfehlungen, darunter eine stärkere Verzahnung von Schulen und Wirtschaft sowie ein neues Informationsportal für Eltern. Diese Maßnahmen sollen mehr praxisnahe Lernmöglichkeiten schaffen und die Berufsorientierung für junge Menschen verbessern. Nun geht es darum, die Vorschläge in die Tat umzusetzen – aufbauend auf dem langjährigen Engagement der Region für gelingende Übergänge von der Schule in den Beruf.
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