25 April 2026, 16:31

Europas größte Second-Life-Batteriefabrik startet in Aachen durch

Schwarz-weiß-Foto einer deutschen Fabrik aus dem 19. Jahrhundert mit Arbeitern, die Maschinen bedienen, umgeben von Metallstangen und -pfählen, beschriftet mit "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik in Deutschland."

Europas größte Second-Life-Batteriefabrik startet in Aachen durch

Voltfang hat in Aachen Europas größtes Werk für Second-Life-Batteriespeicher eröffnet. Die neue Produktionsstätte mit dem Namen Voltfang Future Fab verwandelt gebrauchte Fahrzeugbatterien in Speichersysteme für Industrie und Gewerbe. Die Produktion startete bereits im April, die offizielle Eröffnung fand am Mittwoch statt.

Das Werk ist im TRIWO-Technopark Aachen angesiedelt und nutzt ehemalige Produktionshallen, die einst von Next E-GO genutzt wurden. Im Mittelpunkt steht die Wiederverwertung von Überschuss- und Second-Life-Batterien aus der europäischen Automobilindustrie zu großflächigen Speicherlösungen. Bis Ende 2026 soll der Standort jährlich 250 Megawattstunden produzieren, mit dem Ziel, die Kapazität bis 2030 auf eine Gigawattstunde auszubauen.

An der Eröffnung nahmen Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst und Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen teil. David Oudsandji, Mitgründer und Geschäftsführer von Voltfang, betonte die Bedeutung des Werks für den Strukturwandel der Region weg vom Braunkohleabbau. Ziel sei es, wirtschaftliche, ökologische und soziale Veränderungen in der Region voranzutreiben.

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Die Aachener Anlage ist nun Europas größte Fabrik für Second-Life-Batteriespeicher. Sie beliefert Industrie- und Gewerbekunden mit wiederverwerteten Batteriesystemen. Bereits jetzt gibt es Expansionspläne, um die Produktion in den nächsten sechs Jahren deutlich zu steigern.

Quelle