16 February 2026, 23:39

Essen plant Olympische Spiele – und feiert seine Sportstars bei glanzvoller Gala

Ein Plakat, das die Olympischen Spiele in Mont-Agnes-Russes, Frankreich, ankündigt und eine Frau mit menschlichem Gesicht zeigt, die ein buntes Kleid trägt und einen Fächer hält, mit Text, der das Ereignis beschreibt.

Essen plant Olympische Spiele – und feiert seine Sportstars bei glanzvoller Gala

Essen prüft eine Bewerbung für die Austragung der Olympischen Spiele als Teil der Region Rhein-Ruhr. Die Stadt hat zentrale Austragungsorte wie die Grugahalle, die Messe Essen und das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Zollverein für verschiedene Wettbewerbe vorgeschlagen. Eine öffentliche Abstimmung im April 2026 wird entscheiden, ob die Bewerbung weiterverfolgt wird.

Unterdessen feierte die Stadt kürzlich ihre besten Sportler:innen bei der 2. Essener Sportgala. Zu den Preisträgern zählten Schwimmer:innen, Kanupolo-Stars und ein aufstrebendes Nachwuchstalent, die für ihre Leistungen im Jahr 2025 ausgezeichnet wurden.

Die 2. Essener Sportgala fand am 31. Januar 2026 statt und ehrte die herausragenden Athlet:innen der Stadt. Oberbürgermeister Thomas Kufen überreichte die Auszeichnungen in verschiedenen Kategorien. Jill Rutzen vom KSV Rothe Mühle e.V. wurde als Sportlerin des Jahres für ihre Erfolge im Kanupolo geehrt. Cedric Büssing von der SG Essen e.V. erhielt die Auszeichnung als Sportler des Jahres nach seinen starken Schwimmleistungen. Laura Sophie Kohlmann, ebenfalls von der SG Essen e.V., wurde zum Nachwuchstalent des Jahres gekürt.

Bei der Gala wurden auch Trainer:innen und Mannschaftsleistungen gewürdigt. Michael Konrad (KSV Rothe Mühle e.V.) erhielt den Preis als Trainer des Jahres für seine Arbeit im Kanupolo. Die Kettwiger Rudergesellschaft e.V. wurde als Mannschaft des Jahres für ihre Erfolge im Rudersport ausgezeichnet. Unterstützt wurde die Veranstaltung von lokalen Partnern, darunter der Essener Sportbund, die Sparkasse Essen und die Stadtwerke Essen AG.

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Parallel zu den Feierlichkeiten treibt Essen seine olympischen Ambitionen voran. Sollte die Bevölkerung im Referendum am 19. April 2026 zustimmen, würde sich die Stadt an einer regionalen Bewerbung beteiligen. Als mögliche Austragungsorte sind die Grugahalle für Boxwettkämpfe, die Messe Essen für Schießen und Gewichtheben sowie das Zollverein für BMX-Rennen, Parasport und Sitzvolleyball vorgesehen.

Das Referendum am 19. April 2026 wird über Essens olympische Zukunft entscheiden. Bei einem positiven Ausgang könnten die städtischen Veranstaltungsorte eine zentrale Rolle bei der Austragung der Spiele einnehmen. Die jüngste Sportgala unterstrich zudem Essens wachsenden Ruf als Schmelztiegel für sportlichen Nachwuchs und gemeinschaftliches Engagement.