CNH kündigt Vertriebsrechte für New Holland in Nordwestdeutschland – Händler reagieren
Jonas MayerCNH kündigt Vertriebsrechte für New Holland in Nordwestdeutschland – Händler reagieren
CNH beendet exklusive Vertriebsrechte von ABC Bruns für New-Holland-Produkte in Nordwestdeutschland
Der Landmaschinenhersteller CNH hat die exklusiven Vertriebsrechte von ABC Bruns für New-Holland-Produkte in Nordwestdeutschland gekündigt. Die Änderung ist Teil einer umfassenderen Neuordnung der Händlerverträge, wobei bestehende Verträge jedoch noch für weitere 12 Monate gültig bleiben. Die betroffenen Händler versichern, dass der Kundenservice in dieser Übergangsphase wie gewohnt aufrechterhalten wird.
Von der Beendigung der Partnerschaft sind mehrere langjährige CNH-Händler betroffen, darunter ABC Bruns, Mager & Wedemeyer, Engbers Söhne, Kotte Landtechnik und Agrartechnik Altenberge. Trotz des Umbruchs haben diese Unternehmen zugesichert, Vertrieb, Service und Ersatzteilversorgung für ihre Kunden weiterhin reibungslos sicherzustellen.
Engbers Söhne hat bereits eine neue langfristige Vereinbarung mit Lankhorst getroffen und wird damit weiterhin Case-IH- und Steyr-Maschinen in der Region vertreiben. Gleichzeitig übernehmen Lankhorst und Lankhorst Nord nun die Rolle als exklusive A-Händler für alle CNH-Marken, bleiben aber weiterhin für den Service von Deutz-Fahr-Geräten in ihrem Gebiet zuständig.
Die Umstrukturierung wirft Fragen auf, wie Deutz-Fahr künftig seinen Vertrieb in Nordwestdeutschland organisieren wird. Bisher hat das Unternehmen noch keine Pläne bekannt gegeben. Unklar ist auch, welche Auswirkungen die Neuausrichtung von CNH auf den gesamten Markt haben wird – insbesondere, da die Übernahme von Lankhorst durch die Krone Group vor fünf Jahren bisher nicht mit einer klaren internationalen Strategie verknüpft wurde.
Dank der 12-monatigen Übergangsphase sind für Händler und Kunden vorerst kaum Einschränkungen zu erwarten. Vertrieb und Service sollen im kommenden Jahr unverändert bleiben. Die Zukunft des Deutz-Fahr-Vertriebs in der Region bleibt jedoch vorerst ungeklärt.






