Chaos bei Zweitliga-Spiel: Fan-Schlägereien unterbrechen die Partie
Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fußballfans unterbrechen Zweitliga-Spiel
Am Sonntag, dem 28. September, kam es bei einem Spiel der 2. Bundesliga zu tumultartigen Szenen, als sich Anhänger des SC Preußen Münster und von Eintracht Braunschweig vor dem Anpfiff in der Nähe des Stadions Prügeleien lieferten. Die Polizei griff ein, um eine weitere Eskalation während der Partie zu verhindern.
Die Zwischenfälle begannen an der Robert-Bosch-Straße, als Fans zum Spiel eintrafen. Dort geriet eine Gruppe von 75 bis 100 Unterstützern beider Vereine in eine handfeste Schlägerei. Verletzte gab es zwar nicht, doch die Behörden prüfen nun mögliche Anzeigen wegen Rüstörung im öffentlichen Raum.
Noch vor dem Stadionbetreten nahm die Polizei 12 Fans von Eintracht Braunschweig vorläufig fest und verweigerte ihnen den Zutritt. Dennoch entluden sich die Spannungen erneut gegen Spielende: In der 90. Minute drangen Gruppen beider Lager über Absperrungen in den Innenbereich der Arena vor.
Ordnungskräfte und Sicherheitsmitarbeiter schritten umgehend ein, um die Fans zu trennen, woraufhin das Spiel kurz unterbrochen werden musste. Nach der Rückkehr der Zuschauer in ihre vorgesehenen Blöcke wurde die Partie fortgesetzt. Die verbleibende Spielzeit verlief ohne weitere größere Vorfälle.
Die Ermittlungen zu den Auseinandersetzungen sowohl außerhalb als auch innerhalb des Stadions laufen weiterhin. Gegen die Beteiligten könnten noch Konsequenzen folgen. Das Spiel endete ohne weitere Meldungen über Gewalt oder Verletzungen.






