Borbet-Mitarbeiter in Solingen kämpfen verzweifelt um ihre Arbeitsplätze
Jonas MayerBorbet-Mitarbeiter in Solingen kämpfen verzweifelt um ihre Arbeitsplätze
Beschäftigte des Borbet-Werks in Solingen kämpfen um ihre Arbeitsplätze
Nach der Ankündigung der Werksschließung protestieren die Mitarbeiter des Borbet-Standorts in Solingen für den Erhalt ihrer Jobs. Seit über zehn Tagen versammeln sie sich täglich um 13:00 Uhr vor dem Betrieb, um gegen die Schließung zu demonstrieren. Die Entscheidung gefährdet Hunderten von Arbeitsplätzen und damit die Zukunft ihrer Familien.
Die Schließung würde das berufliche und private Leben der Belegschaft schwer erschüttern. Viele haben über Jahre hinweg enge Bindungen zueinander aufgebaut. Ihr Kampf findet Unterstützung bei lokalen Politikern.
Manfred Ackermann und Sabine Vischer-Kippenhahn, die beiden Vorsitzenden der Solinger SPD, besuchten das Werk, um ihre Solidarität zu zeigen. Ackermann sprach mit den Beschäftigten und betonte die tiefen Verbindungen, die unter ihnen entstanden sind. Vischer-Kippenhahn forderte das Unternehmen auf, die Entscheidung zu überdenken, und unterstrich die Bedeutung Solingens als Wirtschaftsstandort.
Auch Servet Köksal, Vorsitzender der Wuppertaler SPD, und Dilek Engin, Landtagsabgeordnete aus Wuppertal, schlossen sich den Protestierenden vor Ort an.
Die Schließung des Werks würde Hunderte von Mitarbeitern und ihre Familien in eine ungewisse Zukunft stürzen. Lokale Verantwortungsträger setzen sich weiterhin für eine Rücknahme der Entscheidung ein. Die täglichen Proteste zeigen den ungebrochenen Willen der Belegschaft, ihre Existenzgrundlage zu verteidigen.
