Bahnhof Ründeroth wird barrierefrei – Aufzüge sollen Treppen ersetzen
Clara MeyerBahnhof Ründeroth wird barrierefrei – Aufzüge sollen Treppen ersetzen
Bahnhof Ründeroth in Engelskirchen wird barrierefrei: Zentraler Bahnsteig erhält stufenlosen Zugang. Die Umbaumaßnahmen am Bahnhof Ründeroth in Engelskirchen sollen den zentralen Bahnsteig vollständig barrierefrei zugänglich machen. Die Arbeiten finden während der Sperrung der RB25-Strecke zwischen Ende März und Anfang August statt. Mit dieser zeitlichen Planung sollen Beeinträchtigungen für Fahrgäste auf der wichtigen Verbindung Köln–Lüdenscheid minimiert werden, die als Hauptverkehrsachse für den Oberbergischen Kreis dient.
Aktuell ist der Bahnsteig in Ründeroth nur über Treppen erreichbar – trotz der Eröffnung eines neuen Park-and-Ride-Platzes im vergangenen Jahr. Die Deutsche Bahn plant, diese Barriere durch den Einbau von Aufzügen oder Rampen zu beseitigen. Der genaue Zeitplan hängt jedoch von der Auswahl eines geeigneten Bauunternehmens ab.
Das Projekt steht im Einklang mit den bundesweiten Vorgaben zur Barrierefreiheit, die vorsehen, dass Bundesgebäude bis 2035 möglichst und spätestens bis 2045 vollständig barrierefrei sein müssen. Für Bahnhöfe gibt es jedoch keine verbindliche durchschnittliche Umsetzungsfrist für solche Modernisierungen.
Lokale Politiker setzen sich dafür ein, die Arbeiten während der anstehenden Streckensperrung abzuschließen. Der Rat der Gemeinde Engelskirchen verabschiedete einen Beschluss, in dem die Vertreter aufgefordert werden, sich für die Umsetzung der Verbesserungen einzusetzen. Befürchtet wird, dass ein Aufschub der Maßnahmen später eine erneute Sperrung der Strecke notwendig machen könnte.
Nach der Barrierefreiheit des Bahnhofs plant die Deutsche Bahn, zwei Bahnübergänge – darunter einen handbedienten – dauerhaft zu schließen. Diese Maßnahme ist Teil der umfassenden Modernisierung des Bahnhofs und soll die Sicherheit erhöhen.
Die Umbauten werden einen stufenlosen Zugang zum Hauptbahnsteig in Ründeroth gewährleisten. Die Arbeiten sind so terminiert, dass weitere Sperrungen vermieden werden. Der endgültige Zeitplan hängt jedoch von der Vergabe an ein Bauunternehmen ab. Lokale Behörden und die Deutsche Bahn arbeiten daran, das Projekt bis zur Wiederinbetriebnahme der RB25-Strecke Anfang August abzuschließen.






