28 March 2026, 22:37

Aachen fördert Ehrenamt: 2.500 Euro für Integrationsprojekte gegen Radikalisierung

Runder Patch mit "Volunteer National Park Service Emeritus" in fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, umrandet von einem blauen Rand und einem gelben Kreis.

Aachen fördert Ehrenamt: 2.500 Euro für Integrationsprojekte gegen Radikalisierung

Aachens Kommunales Integrationszentrum startet neues Förderprogramm für 2026

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Unter dem Titel "Ehrenamt im Kontext der Prävention" hat das Integrationszentrum der Stadt Aachen ein neues Förderprogramm ins Leben gerufen, das Projekte unterstützt, die Geflüchteten und Neuankömmlingen den Einstieg in die Gesellschaft erleichtern und gleichzeitig Radikalisierungstendenzen entgegenwirken. Lokale Initiativen können sich ab sofort um Zuschüsse von bis zu 2.500 Euro pro Organisation bewerben.

Angesprochen werden dabei vielfältige Akteure der Zivilgesellschaft: Von Migrantenselbstorganisationen über Sport- und Kulturvereine bis hin zu religiösen Gemeinschaften, Wohlfahrtsverbänden und eingetragenen gemeinnützigen Vereinen – alle können sich um eine Förderung bewerben. Gefördert werden konkrete Vorhaben wie Begleitungen zu Behörden, die Ausstattung gemeinschaftlich genutzter Räume oder Schulungen für Ehrenamtliche. Auch Orientierungsangebote für Neuankömmlinge und Projekte zur demokratischen Bildung erhalten Unterstützung.

Bewerbungsschluss ist der 31. März 2026. Für Rückfragen zum Verfahren stehen Carsten Strehler und Annika Wilden vom Integrationszentrum zur Verfügung. Zwar liegen noch keine genauen Zahlen zu bisherigen Teilnahmequoten oder Schwerpunkten geförderter Projekte vor, doch der Fokus auf basisnahe Integrationsarbeit ist deutlich erkennbar.

Ziel der Förderung ist es, lokale Netzwerke zu stärken und Hürden für Menschen abzubauen, die in Aachen ankommen. Durch die Unterstützung praktischer Ehrenamtsarbeit will die Stadt Integration vorantreiben und Extremismusprävention durch gemeinwesenorientierte Ansätze fördern.

Das Programm richtet sich an kleine, aber wirkungsvolle Projekte und stellt den ausgewählten Initiativen bis zu 2.500 Euro für ihre Arbeit mit Geflüchteten und Migrantinnen und Migranten zur Verfügung. Die Einreichungsfrist endet im März nächsten Jahres.

Quelle