08 March 2026, 14:23

84-Jährige verliert 300.000 Euro an falsche Polizisten – wie der perfide Betrug ablief

Eine Goldmünze mit der Aufschrift "Gut für 50 in Waren" auf einem weißen Hintergrund.

Polizeifake: Senior verliert 300.000 Euro - 84-Jährige verliert 300.000 Euro an falsche Polizisten – wie der perfide Betrug ablief

Eine 84-jährige Frau aus Hilden bei Düsseldorf hat ihr gesamtes Erspartes verloren, nachdem sie Opfer eines raffinierten Betrugs wurde. Kriminelle, die sich als Polizisten ausgaben, brachten sie dazu, rund 300.000 Euro zu übergeben, indem sie vorgaben, als Beamte einen Straftatfall zu untersuchen.

Der Betrug begann mit einem Anruf eines Mannes, der behauptete, Polizist zu sein. Er überzeugte die Frau, ihr Geld sei in Gefahr, und wies sie an, es von der Bank abzuheben. Anschließend wurde ihr geraten, das Bargeld aus Sicherheitsgründen in Gold zu tauschen.

Im Laufe der Zeit weiteten die Betrüger ihre Masche aus, indem sie sich als Staatsanwälte, Richter und sogar Bankangestellte ausgaben. Jeder Anruf verstärkte den Druck und die Dringlichkeit, sodass das Opfer immer wieder ihren Anweisungen folgte – trotz wachsender Zweifel.

Als der Schwindel schließlich aufflog, hatte die Frau fast ihr gesamtes Vermögen – etwa 300.000 Euro – an die Täter überwiesen. Die Behörden warnen, dass ähnliche Fälle in ganz Deutschland vorkommen, wobei die genauen Zahlen aufgrund von Nichtanzeigen unklar bleiben.

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Der Fall der Geschädigten unterstreicht die zunehmende Gefahr von Identitätsbetrug, der gezielt verletzliche Personen ins Visier nimmt. Die Polizei ermittelt weiter, doch die gestohlenen Gelder konnten bisher nicht sichergestellt werden. Die Bevölkerung wird dringend aufgefordert, bei unerwarteten Anrufen angeblicher Beamter zunächst deren Identität zu überprüfen, bevor sie irgendwelche Schritte einleitet.

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