18 April 2026, 04:26

55-Jähriger verliert Tausende an falsche Investmentberater aus sozialen Medien

Ein Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen zeigt, die Familien Hunderte von Dollar monatlich kosten können.

55-Jähriger verliert Tausende an falsche Investmentberater aus sozialen Medien

Ein 55-jähriger Mann aus Ibbenbüren hat Tausende Euro an Betrüger verloren, die sich als Investmentberater ausgaben. Der Geschädigte war auf eine Anzeige in den sozialen Medien hereingefallen, in der ihm hohe Renditen versprochen wurden. Erst nach mehreren Überweisungen bemerkte er, dass er Opfer eines Schwindels geworden war.

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Der Vorfall begann, als das Opfer eine Online-Werbeanzeige für eine Geldanlage sah. Nach seiner Interessebekundung erhielt er einen Anruf von einer Person, die angab, für das Unternehmen zu arbeiten. Die Betrüger überredeten ihn, einen Betrag im mittleren vierstelligen Bereich in zwei Raten zu überweisen.

Der Mann bestätigte seine Identität über einen Link, den die Kriminellen ihm zugeschickt hatten. Kurz darauf wurde er dazu gedrängt, weitere Gelder in Kryptowährungen zu investieren – diesmal einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich. Sein Konto zeigte daraufhin einen verdächtig hohen Saldo an, was seine Hoffnungen weckte.

Als er versuchte, das Geld abzuziehen, verlangten die Betrüger eine zusätzliche Gebühr im mittleren vierstelligen Bereich. Später bestanden sie auf weitere Zahlungen, um seine "freigegebenen" Mittel auskehren zu können. Erst da erkannte er den Betrug.

Die Polizei warnt vor gefälschten Investmentplattformen, die mit unrealistischen Gewinnen locken. Sie rät zur Vorsicht, wenn ein Angebot zu verlockend klingt oder wenn wiederholt höhere Summen angefordert werden. Die Behörden fordern Opfer ähnlicher Maschen auf, diese umgehend zu melden.

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