10 Millionen Fahrten: Wie eezy.nrw den ÖPNV in NRW revolutioniert
Nordrhein-Westfalens digitales Tarifsystem eezy.nrw verzeichnet Meilenstein: Über 10 Millionen Fahrten seit Start
Das digitale Tarifsystem eezy.nrw in Nordrhein-Westfalen hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Seit seinem Launch wurden über 10 Millionen Fahrten damit absolviert. Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) spricht von einer „zweiten Ticket-Revolution“ – nach dem Erfolg des Deutschlandtickets. Der appbasierte Service verändert die Art und Weise, wie Menschen durch das Land reisen, indem er flexible Preise und eine monatliche Kostenobergrenze bietet.
Die eezy.nrw-App entstand in einer Kooperation zwischen Verkehrsverbünden, Tarifgemeinschaften und dem Verkehrsministerium des Landes. Ihr Ziel war klar: den Umstieg auf Busse und Bahnen so einfach wie möglich zu gestalten. Nutzer:innen checken vor jeder Fahrt über die App ein, und der Fahrpreis wird auf Basis der Luftlinienentfernung berechnet.
Jede Fahrt beginnt mit einem Grundpreis zwischen 1,49 und 1,84 Euro, zuzüglich 23 bis 29 Cent pro Kilometer. Doch das System bietet einen entscheidenden Vorteil – eine monatliche Ausgabenbegrenzung. Sobald die Gesamtkosten einer Fahrgast:in im Kalendermonat 58 Euro erreichen, sind alle weiteren Fahrten innerhalb Nordrhein-Westfalens für den Rest des Monats kostenlos.
Dieses Preismodell ist in Deutschland einzigartig und hebt das Bundesland von anderen ab. Seine Beliebtheit zeigt sich deutlich: Allein im April 2023 wurden fast 602.000 Fahrten über die App gebucht – fast doppelt so viele wie im April 2022 und ein Anstieg um 13,6 Prozent im Vergleich zum März 2023.
Seit seiner Einführung vor dreieinhalb Jahren wächst eezy.nrw stetig und beweist seinen Erfolg bei Pendler:innen und Gelegenheitsfahrgästen gleichermaßen. Der Erfolg des Systems unterstreicht einen Wandel im Nutzungsverhalten des öffentlichen Verkehrs in Nordrhein-Westfalen. Mit einer transparenten Preisgestaltung und der monatlichen Obergrenze motiviert eezy.nrw weiterhin mehr Bürger:innen, auf Bus und Bahn umzusteigen. Das Verkehrsministerium des Landes betrachtet die App mittlerweile als zentralen Baustein seiner Mobilitätsstrategie.






