Großalarm in Solingen: Waldbrand hält Feuerwehr in Atem
Waldbrand bei Solingen – Großalarm nach Feuerausbruch am Montagnachmittag
Am Montagnachmittag brach in der Nähe von Solingen ein Waldbrand aus, der eine großangelegte Einsatzaktion auslöste. Das Feuer, das sich auf etwa 400 Quadratmeter ausbreitete, wurde erstmals um 16:58 Uhr gemeldet, nachdem Rauch unter dem Flockertsholz gesichtet worden war. Die Feuerwehrkräfte kämpfen weiterhin gegen die Flammen – erschwert durch trockenes Wetter und unwegsames Gelände.
Die Feuerwehr Solingen erhielt mehrere Notrufe über aufsteigenden Rauch aus dem Waldgebiet zwischen der L74 und dem Flockertsholz. Aufgrund der hohen Anzahl an Meldungen wurde der Vorfall schnell auf die Alarmstufe FWALD2 hochgestuft, was einen Großeinsatz auslöste.
Die Wachen I und III sowie die Freiwilligen Einheiten 13, 15, 16, 17 und 18 rückten zum Brandort aus. Spezialkräfte, darunter die Umweltschutzeinheit, die Versorgungsgruppe und die Informations- und Kommunikationseinheit, unterstützten die Löscharbeiten. Die Einsatzkräfte legten eine 2.000 Meter lange Schlauchleitung, um das abgelegene Feuer zu erreichen, während geländegängige Tanklöschfahrzeuge Wasser in den Wald transportierten.
Auch aus der Luft gab es Unterstützung: Ein Polizeihubschrauber und eine Drohne wurden zur Lageerkundung eingesetzt. Trotz der koordinierten Maßnahmen erlitt ein Feuerwehrmann eine leichte Verletzung und musste medizinisch versorgt werden. Der Einsatz dauert weiterhin an, während die Kräfte daran arbeiten, das Feuer vollständig unter Kontrolle zu bringen.
Bisher sind etwa 400 Quadratmeter Vegetation in dem schwer zugänglichen Waldgebiet betroffen. Die Rettungskräfte sind weiterhin vor Ort und setzen Spezialausrüstung sowie Luftunterstützung ein, um die Lage zu stabilisieren. Wann der Einsatz beendet sein wird, konnten die Behörden bisher nicht bestätigen.






